Foto: Jose Mario Bertero/Shutterstock
Viele Analysten befürchten einen starken Bitcoin-Einbruch, aber der bleibt bisher aus. Der Kurs der größten Kryptowährung konnte gestern ein wichtiges Niveau erfolgreich verteidigen und den Schaden begrenzen.
Am Nachmittag kann der Jobbericht aus den Vereinigten Staaten den Ton für das Osterwochenende setzen. Da die Börsen geschlossen sind, ist Krypto heute das einzige Spielfeld, auf dem Anleger ihr Geld einsetzen können.
Bitcoin hält die Hoffnung am Leben
Gestern fiel der Bitcoin-Kurs auf das Wochentief von etwa 65.700 Dollar. Am frühen Nachmittag gab es einen leichten Rücksetzer, aber der größte Schaden war bereits in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag entstanden.
Donald Trump war der Auslöser. Der amerikanische Präsident hielt eine nationale Rede, von der Anleger erhofften, dass er einen Abschlussplan für den Konflikt mit dem Iran vorstellen würde. Diese Hoffnung wurde enttäuscht.
Trump sagte zwar, der Krieg sei fast vorbei, aber ein konkretes Enddatum nannte er nicht. Stattdessen kündigte er an, dass die USA die Bombardierungen in den kommenden zwei bis drei Wochen sogar verstärken werde.
Gestern um 15:40 Uhr wurde der Tiefpunkt in den Charts erreicht. Anschließend stieg der Kurs innerhalb einer Stunde um zwei Prozent. Gegen 19:30 Uhr wurde das Tageshoch von 67.350 Dollar erreicht.

Gleichzeitig erholte sich auch die Wall Street deutlich. Sowohl der S&P 500 als auch der Nasdaq 100 haben ihre Verluste vollständig aufgeholt. Für Bitcoin war das nicht möglich: Der Tag endete mit einem Minus von 1,70 Prozent.
Die gute Nachricht ist, dass der Kurs über 66.000 Dollar geblieben ist. Das hält die Tür offen für einen Wochenschluss oberhalb des 200-Wochen-exponential moving average von etwa 68.300 Dollar.
Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels steht der Bitcoin-Kurs auf der Kryptobörse Coinbase bei 66.610 Dollar. Auf der Kryptobörse Bitpanda liegt der Bitcoin (BTC)-Preis in Euro damit bei 57.761. Im Vergleich zu vor 24 Stunden steht BTC 0,35 Prozent im Plus.
Render und Algorand stehlen die Show
Die meisten großen Altcoins verzeichnen wie Bitcoin nur minimale Gewinne. Ethereum (ETH) kann ein Plus von 0,50 Prozent verbuchen, Ripple (XRP) von 0,92 Prozent und Solana (SOL) von 0,72 Prozent.
Schaut man etwas tiefer in den Markt, findet man auch einige Ausreißer. Der KI-Coin Render (RNDR) ist beispielsweise um 11,30 Prozent gestiegen und Algorand (ALGO), ein Konkurrent von Ethereum und Solana, sogar um 16,93 Prozent.
14:30 Uhr wird wichtig für die Kurse
Am Nachmittag um 14:30 Uhr veröffentlicht das amerikanische Arbeitsministerium den Jobbericht für März. Normalerweise ist dieser einer der wichtigsten Indikatoren für die Zinspolitik der Federal Reserve, aber der Krieg im Nahen Osten erschwert die Lage.
Der Arbeitsmarkt schwächt sich seit einiger Zeit ab. Das war genau der Grund, warum die Fed Ende letzten Jahres die Zinsen mehrmals gesenkt hat. Aber die steigenden Ölpreise, eine direkte Folge des Konflikts, treiben die Inflation an. Damit sitzt die Zentralbank in der Klemme: Die Wirtschaft fordert niedrigere Zinsen, aber die Inflation lässt das nicht zu.
Schwaches Jobwachstum könnte die Erwartungen an eine Zinssenkung dennoch wieder beleben. Das ist in der Regel gute Nachrichten für Bitcoin und den breiteren Kryptomarkt, da günstigeres Geld Anleger in Richtung risikoreicherer Assets drängt. Aber solange der Krieg die Ölpreise treibt, bleibt das die dominierende Geschichte an den Finanzmärkten.
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