Bitcoin springt zurück auf 122.000 US-Dollar: Allzeithoch in Sicht?

2 Min. Lesedauer
11. Aug. 2025, 17:08

Bitcoin ist mit einem starken Wochenstart zurück auf 122.000 US-Dollar gesprungen. Kurz schien das Momentum der Kryptowährung verloren, doch in der vergangenen Woche konnte sich Bitcoin wieder etwas erholen.

Das Vertrauen unter Investoren ist nun vollständig zurückgekehrt – nicht zuletzt durch einige positive Entwicklungen aus dem Weißen Haus in den USA. Woher kommt dieser Anstieg, und könnte Bitcoin nun auf ein neues Preisrekord zusteuern?

Kursanstieg auf 122.000 US-Dollar

In der Nacht zog der Bitcoin-Kurs deutlich an. Während BTC den Sonntag noch bei etwa 118.000 US-Dollar beendete, stieg die Münze in der Nacht auf über 122.000 US-Dollar. Damit legte sie in den vergangenen 24 Stunden um 3,56 Prozent zu und erreichte aktuell 122.208 US-Dollar.

Quelle: CoinGecko

Der Unterschied zur Vorwoche ist deutlich. Nach einem schwachen Wochenende startete Bitcoin bei etwa 112.000 US-Dollar und das Momentum schien dahin. Dennoch gelang eine Erholung – zunächst auf 116.000 US-Dollar, dann auf 118.000 US-Dollar.

Neues Preisrekord in Sicht?

Der Anstieg der vergangenen Tage hat Bitcoin an einen entscheidenden Widerstand bei rund 122.800 US-Dollar herangeführt. Diese Marke hat frühere Rallyes schon mehrfach gestoppt. Händler beobachten nun genau, ob der Ausbruch gelingt. Laut Analyst Ali Martinez liegt das nächste Kursziel bei 133.000 US-Dollar, sofern die Unterstützung bei 112.000 US-Dollar hält.

Mit dem aktuellen Stand um 122.000 US-Dollar rückt ein neues Allzeithoch wieder in greifbare Nähe. Der bisherige Rekord liegt bei 123.091 US-Dollar und wurde erst vor weniger als einem Monat, am 14. Juli, erreicht – in einer Woche, in der Bitcoin Rekord um Rekord brach.

Entwicklungen aus dem Weißen Haus

Einige politische Entscheidungen aus den USA sorgen für Optimismus unter Anlegern. Präsident Donald Trump hat per Executive Order – einem präsidialen Erlass – angeordnet, dass „Debanking“ durch US-Banken unterbunden werden muss. Unter „Debanking“ versteht man das Verweigern von Bankdienstleistungen, was laut Trump häufig die Kryptobranche betrifft.

Diese Maßnahme wurde in der Krypto-Community mit Begeisterung aufgenommen. Zudem hat Trump einen neuen Rentenplan unterzeichnet, der Pensionsfonds erlaubt, in alternative Anlagen wie Kryptowährungen zu investieren. Das könnte zu weiterem institutionellem Kapitalzufluss in die Branche führen.

Trump hatte sich bereits im Wahlkampf als Kryptofreundlicher Präsident positioniert und untermauert dieses Image nun mit entsprechender Gesetzgebung.

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