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Bitcoin schwer unter Druck, aber das wirtschaftliche Klima bietet Hoffnung

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Ethereum- und XRP-ETFs stark – doch Bitcoin blutet weiter

Foto: Marco Ritzki/Shutterstock

Der Bitcoin-Kurs (BTC) steht erneut schwer unter Druck und ist sogar unter 54.000 Dollar gefallen. Dies liegt diesmal nicht so sehr an makroökonomischen Entwicklungen, denn diese waren in den letzten Tagen im Prinzip zugunsten von Bitcoin. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung der US-Zentralbank im September ist von 65,9% auf aktuell 72,6% gestiegen.

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Bitcoin unter Druck trotz positiver makroökonomischer Zahlen

Die Frage ist nun, warum Bitcoin so zu kämpfen hat. Die Aktienmärkte laufen nämlich fantastisch. Das bedeutet, dass es momentan vor allem an Bitcoin selbst liegt.

Aus makroökonomischer Perspektive ist es jedenfalls merkwürdig, dass Bitcoin gerade jetzt unter Druck steht. Während der ersten Monate des Jahres 2024 stieg die Inflation und der Bullenmarkt von Bitcoin kam zum Stillstand, aber jetzt sehen wir das makroökonomische Klima sich aufklären.

Die Inflation beginnt zu sinken und die wirtschaftlichen Daten deuten auf eine Zinssenkung der US-Zentralbank im September hin.

Quelle: forexfactory

Wie kommt das? Das liegt an dem leicht schwächelnden US-Arbeitsmarkt, den steigenden Arbeitslosenanträgen, dem enttäuschenden Beschäftigungswachstum und zum Beispiel auch dem schwachen ISM Services PMI von gestern.

Warten auf einen Boden für den BTC-Kurs

Es scheint jetzt ein Warten auf einen Boden für Bitcoin zu sein. Haben wir diesen heute erreicht? Das bleibt abzuwarten. In diesem Monat kommen natürlich die Bitcoins von Mt. Gox auf den Markt, und das scheint die Gemüter ziemlich zu beschäftigen.

Nutzer von Mt. Gox erhalten möglicherweise in den kommenden Wochen 140.000 Bitcoins zurück. Es besteht die Möglichkeit, dass ein Teil dieser Bitcoins verkauft wird. Die Gläubiger von Mt. Gox mussten nämlich 10 Jahre auf ihre Bitcoins warten.

In dieser Zeit sind die Kurse erheblich gestiegen, wodurch es sicher Investoren gibt, die ihre Gewinne realisieren wollen. Darauf scheint der Markt jetzt zu spekulieren. Einige werden das als Chance sehen, günstiger einzusteigen, wie etwa die Michael Saylors dieser Welt, während andere eher ängstlich werden.

Unter dem Strich wird es vor allem eine Frage des Wartens auf neue makroökonomische Daten. Wenn die Inflation weiter sinkt, könnte Bitcoin noch einen Schub von den Zinssenkungen der Federal Reserve erhalten.

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Über den Autor:
Jan-Eric Stehr

Jan-Eric Stehr ist seit August 2023 Chief Editor bei Crypto Insiders. Davor übersetzte und lokalisierte er die Website ins Deutsche. Mit seinem Ingenieursabschluss (B.Sc.) in Prozessmanagement/Maschinenbau und beruflicher Erfahrung im Consulting, unterstützt er Unternehmen beim Einstieg in den deutschen Markt. Seine Leidenschaft für Kryptowährungen fand er 2020, als er in sie investierte, und durch seine freiberufliche Tätigkeit vertiefte er sich weiter in dieses Thema.

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