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Bitcoin schwächelt? Die Zahlen sprechen eine andere Sprache

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Bitcoin schwächelt? Die Zahlen sprechen eine andere Sprache

Foto: DennisF / Shutterstock

Die derzeitige Stimmung am Kryptomarkt schwankt zwischen Frustration bei Bitcoin (BTC)-Anhängern und vorschneller Genugtuung bei Kritikern. Doch ein sachlicher Blick auf die Performance-Zahlen seit 2022 relativiert die aktuelle Lage deutlich.

Bitcoin ist seitdem um 429 % gestiegen, während Gold 177 %, Silber 350 % und der Technologieindex QQQ 140 % zulegten.

Die vermeintliche „Schwäche“ des Bitcoin im Jahr 2025 ist daher kein Zeichen struktureller Probleme, sondern vielmehr eine gesunde Phase der Konsolidierung – nachdem BTC in den Jahren 2023 und 2024 sämtliche Anlageklassen übertroffen hat.

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Der Einfluss institutioneller Erwartungen

Ein wesentlicher Treiber dieser beeindruckenden Performance war die Hoffnung auf institutionelle Adoption, angefacht durch Ereignisse wie den ETF-Antrag von BlackRock im Jahr 2022.

Miss Krypto fasste es treffend auf X (ehemals Twitter) zusammen:

„Bitcoin hat alles andere in den Schatten gestellt. Jetzt holen die anderen Assets mühsam auf – während BTC nur kurz durchatmet.“

Auch Bloomberg-Analyst Eric Balchunas betont, dass Bitcoin schlicht „eine Pause einlegt“, nachdem das institutionelle Narrativ vorschnell vollständig im Kurs eingepreist wurde. Die Erwartung war da – aber die tatsächliche Umsetzung braucht Zeit.

Vergleich mit traditionellen Assets

Ein Vergleich mit klassischen Anlageklassen unterstreicht Bitcoins Stärke:

  • Gold gilt als „sicherer Hafen“, hat aber trotz Inflation und geopolitischer Spannungen deutlich schwächer performt.
  • Silber profitierte von Industrie-Nachfrage, konnte aber nicht die gleiche Dynamik entfalten.
  • Technologieaktien im QQQ-Index erzielten eine starke Jahresperformance – doch selbst nach einem „Rekordjahr“ bleiben sie hinter Bitcoin zurück.

Der Punkt ist klar: Bitcoin hat eine neue Basis etabliert. Trotz fehlender kurzfristiger Rallye bleibt es die dominierende Assetklasse seit 2022 – mit deutlich höherer relativer Stärke.

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Fundament steht, Potenzial bleibt

Die momentane Seitwärtsbewegung von Bitcoin sollte nicht als Schwäche, sondern als Reifungsprozess verstanden werden. Der Markt hat Erwartungen vorweggenommen, nun muss die tatsächliche Adoption nachziehen.

Wenn institutionelle Strukturen – wie ETF-Zulassungen, Verwahrungslösungen und regulatorische Klarheit – in der Breite umgesetzt werden, wird Bitcoin wieder stärker im Fokus stehen. Die Grundlage dafür wurde längst gelegt.

Wer nur auf kurzfristige Preisbewegungen schaut, verkennt das große Bild. Bitcoin hat zwischen 2022 und 2024 sämtliche Benchmarks hinter sich gelassen – und pausiert nun auf hohem Niveau.

Diese Konsolidierung ist kein Abgesang, sondern der notwendige Zwischenschritt auf dem Weg zur nächsten Phase. BTC bleibt – trotz vermeintlicher Schwäche – die leistungsstärkste Anlageklasse der letzten Jahre.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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