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Der Bitcoin (BTC)-Kurs befindet sich klar im Aufwärtstrend – und diesmal ist es keine Fata Morgana des Derivatemarktes. Laut Analysten wird der jüngste Anstieg vor allem durch echte Käufe am Spotmarkt getragen.
Das nährt die Hoffnung auf einen erneuten Angriff auf die magische Marke von 100.000 US‑Dollar – ein Niveau, das seit Monaten wie eine psychologische Mauer über dem Markt schwebt.
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Spot-Käufe geben bei Bitcoin den Ton an
Bitcoin durchbrach am Dienstag überzeugend die Marke von 95.000 US‑Dollar. In den vergangenen 24 Stunden stieg der Kurs um 4,65 Prozent auf rund 94.955 US‑Dollar. Auffällig ist dabei vor allem, woher diese Stärke kommt.
Der Krypto-Analyst Will Clemente teilte auf X mit, dass diese Rallye „klar von Spot-Käufen angeführt wird“. Mit anderen Worten: Investoren kaufen tatsächlich Bitcoin, anstatt sich lediglich über Futures oder Optionen einer Preisentwicklung auszusetzen.
Das ist entscheidend, denn Spot-Nachfrage deutet auf echte Kapitalzuflüsse hin und nicht auf gehebelte Konstruktionen, die den Kurs nur kurzfristig nach oben treiben können.
Seems like this rally on Bitcoin is led by spot buying and getting faded by perps as funding goes negative while open interest rises + most spot volume in days.
(disclosure currently long btc) pic.twitter.com/pL9C8GFJYR
— Will (@WClementeIII) January 13, 2026
Krypto-Shortseller geraten unter die Räder
Der Kursanstieg kam für viele Short-Trader zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Laut Daten von CoinGlass wurden innerhalb kurzer Zeit Bitcoin-Short-Positionen im Wert von über 267 Millionen US‑Dollar liquidiert.
Das sorgte für zusätzlichen Kaufdruck, da Positionen automatisch geschlossen werden mussten. Ein klassischer Schneeballeffekt – allerdings einer, der durch reale Nachfrage ausgelöst wurde.
„Ziemlich klar: auf dem Weg zu 100.000 Dollar“
Der Analyst Michaël van de Poppe von MN Trading Capital zeigt sich ausgesprochen optimistisch. Seiner Einschätzung nach ist es „ziemlich klar, dass es in der kommenden Woche in Richtung 100.000 US‑Dollar geht“, und er betrachtet mögliche Rücksetzer vor allem als Kaufgelegenheiten.
There we go.#Bitcoin breaks upwards.
✅ Holds the 21-Day MA.
✅ Multiple tests of that moving average held as support.
✅ Makes constant higher lows higher highs.It’s quite clear that this is going to run to $100K in the coming week and that dips are for buying.
The bull… pic.twitter.com/r7dw2K29kT
— Michaël van de Poppe (@CryptoMichNL) January 13, 2026
Bitcoin konnte dieses Niveau zuletzt nicht halten, nachdem der Kurs am 13. November des vergangenen Jahres darunter gefallen war. Seitdem gilt der sechsstellige Preis als symbolische Grenze, an der sich Hoffnung und Zweifel abwechseln.
Was sagen die Markterwartungen?
Die Prognoseplattform Polymarket räumt Bitcoin derzeit eine 51‑prozentige Wahrscheinlichkeit ein, vor dem 1. Februar wieder über 100.000 US‑Dollar zu steigen. Die Chance auf einen weiteren Vorstoß bis 105.000 US‑Dollar liegt laut diesem Markt bei 23 Prozent.
Historisch gesehen ist der Januar kein besonders starker Monat für Bitcoin, mit einem durchschnittlichen Anstieg von 4,18 Prozent seit 2013. Der Februar zeigt jedoch ein ganz anderes Bild, mit einer durchschnittlichen Rendite von 13,12 Prozent. Das nährt die Annahme, dass diese Bewegung erst der Anfang sein könnte.
Das Sentiment bleibt überraschend verhalten
Interessanterweise steht die Marktstimmung noch nicht in Flammen. Laut Daten von Santiment ist das Sentiment seit Anfang November schwach – unter anderem infolge einer großen Liquidationswelle von 19 Milliarden US‑Dollar am 10. Oktober.
Der Crypto Fear & Greed Index pendelt seit Wochen zwischen „Fear“ und „Extreme Fear“ und verzeichnete am Mittwoch einen Wert von 26.
Gerade das könnte laut Santiment zu einem Katalysator werden. Sollte sich Bitcoin erneut in Richtung 100.000 US‑Dollar bewegen, könnte Retail-FOMO – also die Angst, etwas zu verpassen – schnell einsetzen:
„Wenn Bitcoin in den kommenden Tagen mit der Marke von 100.000 US‑Dollar flirtet, wird das wahrscheinlich neues Interesse von Privatanlegern wecken“, so die Analyseplattform.
Vorsichtiger Optimismus
Die Gesamtlage ist klar: steigende Spot-Nachfrage, Liquidationen auf der Short-Seite und weiterhin zurückhaltendes Sentiment. Historisch betrachtet ist das eine Kombination, die häufig günstige Voraussetzungen für weitere Kursanstiege schafft.
Gleichzeitig bleibt die Marke von 100.000 US‑Dollar ein stark aufgeladenes Niveau, an dem Gewinnmitnahmen und erhöhte Volatilität drohen.
Ob dies tatsächlich der Startschuss für eine neue Phase des Bullenmarktes ist, wie Van de Poppe vermutet, werden die kommenden Tage zeigen. Eines steht jedoch fest: Der Spotmarkt hat derzeit das Steuer fest in der Hand.
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