Amal Bell Amal Bell
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Bitcoin-Preis erreicht in 96 Tagen seinen Höhepunkt – das ist der Grund

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Bitcoin Nachri…
Bitcoin-Kurs springt stark an und belebt Kryptomarkt

Foto: Alexandru Nika/Shutterstock

Alle vier Jahre geschieht etwas Magisches auf dem Kryptomarkt: ein Halving – der Moment, in dem die Belohnung für Bitcoin-Miner halbiert wird. Dieser Vorgang markiert häufig den Beginn einer neuen Hausse.

Doch was wäre, wenn ich Ihnen sagen würde, dass man auch dieses Jahr wieder ein konkretes Datum im Kalender anstreichen sollte? Historische Daten deuten darauf hin, dass der Höhepunkt im September oder Oktober 2025 liegen könnte. Ich habe die Fakten für Sie zusammengetragen.

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Wann erreicht Bitcoin 2025 ein neues Allzeithoch?

Die Überschrift verrät es bereits: Die Erwartung ist, dass Bitcoin (BTC) im September oder Oktober 2025 ein neues Allzeithoch erreicht. Historisch betrachtet tritt dieser Moment etwa 500 Tage nach einem Halving ein.

Das Halving ist ein automatischer Vorgang, der alle 210.000 Blöcke eintritt (ca. alle vier Jahre). Die Belohnung für das Mining neuer Bitcoins wird dabei halbiert. Das verringert das Angebot neuer Coins und führte in der Vergangenheit regelmäßig zu einem Preisanstieg.

Hier die historischen Daten:

  • Preisrekord 2013: 517 Tage nach dem Halving 2012
  • Preisrekord 2017: 557 Tage nach dem Halving 2016
  • Preisrekord 2021: 547 Tage nach dem Halving 2020

Der Durchschnitt liegt bei 540 Tagen – was nach dem jüngsten Halving am 19. April 2024 auf einen Preishöhepunkt am oder um den 11. Oktober 2025 hindeutet.

Zinssenkungen als zusätzlicher Katalysator?

Der frühere US-Präsident Donald Trump macht erneut Druck auf die amerikanische Notenbank. Mitte Juni forderte er erneut eine Zinssenkung durch die Federal Reserve – eine Haltung, die er bis heute beibehält. Er kritisiert Fed-Vorsitzenden Jerome Powell offen und droht sogar, ihn zu ersetzen.

Laut Trump ist die Fed bereits zu spät mit Zinssenkungen. Sollte die Inflation steigen, könne man die Zinsen jederzeit wieder erhöhen. Niedrigere Zinsen machen Sparen unattraktiver und führen dazu, dass Anleger risikoreichere Anlagen wie Kryptowährungen bevorzugen. Damit könnte zusätzlich Kapital in den Kryptomarkt fließen.

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Dieses Mal ist alles anders?

Trotz des aktuellen Kursniveaus ist das öffentliche Interesse an Bitcoin derzeit erstaunlich gering. Laut Google Trends liegt das Suchvolumen für „Bitcoin“ aktuell auf dem Niveau von 2020 – ein ungewöhnliches Muster bei einem möglichen Preisrekord.

Auch ein klassisches Altcoin-Saison bleibt bislang aus. Normalerweise erleben alternative Kryptowährungen in dieser Phase einen Höhenflug – doch aktuell scheint Bitcoin die alleinige Dominanz zu haben.

Ein Hauptgrund für den starken Bitcoin-Kurs trotz geringem Interesse: Bitcoin-ETFs, die von institutionellen Anlegern stark genutzt werden. Bei früheren Halvings gab es diese Produkte nicht. Bitcoin folgt inzwischen nicht mehr nur dem klassischen Halving-Zyklus, sondern reagiert stark auf globale Wirtschaftsdaten wie Inflation, Zinssätze und geldpolitische Entscheidungen.

Altcoin-ETFs in Aussicht – verspätete Altcoin-Saison?

Die Analysten Eric Balchunas und James Seyffart prognostizieren mit 95 % Wahrscheinlichkeit, dass in der zweiten Hälfte von 2025 ETFs für Solana (SOL), Litecoin (LTC) und XRP genehmigt werden. Ihre Einschätzung:

„Bereiten Sie sich auf einen möglichen Altcoin-ETF-Sommer vor.“

Dies könnte bedeuten, dass selbst bei einem veränderten Zyklus von Bitcoin, dennoch eine Altcoin-Saison ausgelöst wird.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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