Gino Presti Gino Presti
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Bitcoin-Mining jetzt sehr teuer: Miner in Schwierigkeiten

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Bitcoin-Mining im Deckenversteck – zwei Täter festgenommen

Foto: Aleksandar Malivuk/Shutterstock

Bitcoin-Miner spüren zunehmend Druck. Die Kosten für die Herstellung neuer Bitcoin steigen, während der Preis von Bitcoin immer weiter fällt.

Das setzt Miner unter finanziellen Druck, was zu erzwungenen Verkäufen und zusätzlichem Abwärtsdruck auf den Markt führen kann.

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Miner machen Verlust, wenn Kurs unter Produktionskosten fällt

Miner sind Unternehmen, die mit speziellen Computern das Bitcoin-Netzwerk am Laufen halten und dafür Bitcoin als Belohnung erhalten.

Zahlen der Analyseplattform Checkonchain zeigen, dass die durchschnittlichen Produktionskosten bei rund 87.000 Dollar für einen Bitcoin liegen. Das ist eine Schätzung aller Kosten zusammen, wie Strom und Ausrüstung.

Mit dem aktuellen Bitcoin-Kurs von rund 66.000 liegt Bitcoin etwa 24 Prozent unter diesem Niveau. Beim Dip von gestern Abend auf 60.000 waren es sogar rund 31 Prozent.

Heute laufen zudem noch Optionen im Wert von etwa 1,86 Milliarden Euro aus. Das kann zusätzlichen Druck auf den Kurs ausüben.

Wenn der Kurs lange unter den Kosten bleibt, geraten vor allem kleinere Miner in Schwierigkeiten. Sie zahlen oft mehr für Strom und haben weniger Puffer, um Verluste aufzufangen.

Durchschnittliche Kosten für das Mining von Bitcoin liegen bei rund 87.000 und über dem aktuellen Kurs. Quelle: Checkonchain

Warum die Herstellung von Bitcoin teurer wird

Das Bitcoin-Netzwerk passt sich automatisch über die sogenannte Mining Difficulty an.

Dies ist ein Gradmesser, der angibt, wie schwierig es ist, einen neuen Block zu minen und damit eine Bitcoin-Belohnung zu verdienen.

Die Mining Difficulty wird etwa alle zwei Wochen automatisch angepasst, basierend auf der gesamten Rechenleistung im Netzwerk, der Hashrate. Nimmt diese Rechenleistung zu, steigt auch die Difficulty.

Dadurch müssen Miner mehr Rechenleistung und Energie einsetzen, um dasselbe Ergebnis zu erzielen. Dies erhöht die Kosten, auch wenn der Bitcoin-Preis nicht mitsteigt.

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Was Miner dann oft tun

Wenn die Einnahmen niedriger sind als die Kosten, müssen sie irgendwo Geld herbekommen.

In so einer Phase verkaufen Miner manchmal einen Teil ihres Bitcoin-Bestands. Damit bezahlen sie Rechnungen wie Strom und Kredite.

Die Hashrate kann abnehmen, wenn Miner ihre Maschinen abschalten. Dies geschieht vor allem, wenn die Erträge langfristig unter den Produktionskosten liegen.

Nach einem solchen Rückgang kann sich die Hashrate erholen, weil die Mining Difficulty gesenkt wird und das Mining für die verbleibenden Miner wieder rentabler wird.

Solange der Bitcoin-Kurs jedoch weit unter den Produktionskosten liegt, bleibt der Druck auf Miner hoch.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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