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Bitcoin-Mining, der Prozess, bei dem neue Bitcoins durch das Lösen komplexer mathematischer Aufgaben erzeugt werden, hat sich zu einem energieintensiven Unterfangen entwickelt.
In Deutschland verbraucht diese Aktivität jährlich etwa 4.673 Terawattstunden (TWh) Strom. Mit diesem Verbrauch könnte man etwa 1,38 Millionen Haushalte in Deutschland ein Jahr lang mit Strom versorgen.
Dieser immense Energiehunger macht rund 1 Prozent des nationalen Stromverbrauchs aus. Global gesehen rangiert Deutschland auf Platz sechs der Bitcoin-Mining-Nationen mit einem Anteil von etwa 3,06 Prozent an der weltweiten Produktion.

Globale Dimension und Vergleich
Im Vergleich: Die USA führen mit 38 Prozent des globalen Minings, gefolgt von China (21,2 Prozent) und Kasachstan (13,2 Prozent). Weltweit verbraucht das Bitcoin-Netzwerk jährlich 152 TWh – mehr als der Strombedarf ganzer Länder wie Schweden oder die Niederlande.
Doch in Deutschland wird das Mining zunehmend unrentabel. Bei einem gewerblichen Strompreis von 0,1877 Euro pro Kilowattstunde (kWh) belaufen sich die täglichen Energiekosten auf über 2,4 Millionen Euro. Pro geschürftem Bitcoin entstehen dadurch Kosten von rund 173.525 Euro – mehr als doppelt so hoch wie der Marktwert der Kryptowährung Ende 2025.
Zum Vergleich: In den USA beträgt der Durchschnittspreis pro kWh 0,141 US-Dollar, was die Kosten pro Bitcoin auf etwa 130.000 US-Dollar treibt – ebenfalls über dem damaligen Marktpreis von rund 87.000 US-Dollar.
Hohe Energiekosten und veraltete Hardware setzen besonders kleine Miner unter Druck, während große Betreiber mit günstigeren Stromquellen profitieren und die Branche konsolidieren.
Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven
Der enorme Verbrauch wirft Fragen zur Nachhaltigkeit auf: Die genutzte Energie könnte alle Elektrofahrzeuge in Deutschland versorgen und jedes davon etwa 30-mal vollständig aufladen.
Experten sehen einen Trend: Viele Miner wechseln zu energieeffizienteren Anwendungen wie KI-Berechnungen oder High-Performance-Computing, um die Infrastruktur rentabel zu halten. Dennoch bleibt Bitcoin-Mining ein globales Phänomen, das durch steigende Hashraten weiter wächst.
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