Gino Presti Gino Presti
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Bitcoin-Kurs stürzt in kürzester Zeit um 7 Prozent ab

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Bitcoin Nachri…
Kryptomarkt tiefrot: Rettet uns der „Uptober“?

Foto: Lukas Heldak/Shutterstock

Es ging gerade wieder ein bisschen in die richtige Richtung mit Bitcoin. Aber die Gewinne, für die es letzte Woche so hart arbeiten musste, sind jetzt mit einem Schlag vom Tisch gefegt. Der Kurs hat einen unglaublichen Crash erlebt, während du höchstwahrscheinlich in aller Ruhe geschlafen hast. Bitcoin hat in wenigen Stunden 7 Prozent verloren und das sorgt für ein verheerendes Blutbad auf dem Kryptomarkt.

Bitcoin steht sofort vor makroökonomischer Knallwoche
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BTC-Kurs stürzt nach Nachrichten aus Japan ein

Viel schlechter hätte Bitcoin nicht in die neue Woche starten können. Alle Gewinne der letzten Woche sind jetzt gleich wieder abgegeben worden und es ist wieder Angst entstanden, dass der Kurs noch tiefer fällt als der Tiefpunkt vom Freitag, den 21. Oktober.

Gestern hat sich Bitcoin den ganzen Tag zwischen 91.000 und 92.000 Dollar bewegt. Kurz nach Mitternacht fand der größte Fall statt: Um 02:00 Uhr wurde ein erster Tiefpunkt von 87.000 Dollar erreicht.

Früh am Morgen ist Bitcoin auch noch unter die 86.000 Dollar getaucht und das bringt uns auf einen Gesamtverlust von fast 7 Prozent. Von 92.000 Dollar am Mittag auf 85.600 Dollar als niedrigsten Punkt.

Der Bitcoin-Preis der letzten 24 Stunden. – Quelle: CoinGecko

Der Kurs wurde in einem mörderischen Tempo nach unten gedrückt, weil massenhaft Long-Positionen zum illiquidesten Zeitpunkt der Woche (wenig Handel) liquidiert wurden. Das sind Positionen, mit denen gerade auf einen Anstieg gewettet wird. Wenn der Kurs dann hart in die andere Richtung geht, werden diese Longs automatisch von der Börse geschlossen, weil unzureichend Sicherheiten vorhanden sind.

Das sorgt dafür, dass große Mengen Bitcoin zwangsweise verkauft werden. So entsteht eine Kettenreaktion (jede Liquidation drückt den Preis tiefer, wodurch noch mehr Longs umfallen) und das hat in den letzten Monaten schon öfter für blitzartige Kursbewegungen gesorgt.

Laut CoinGlass wurden in den letzten zwölf Stunden Long-Positionen im Wert von 471 Millionen Euro weggefegt.

Der Katalysator für den Rückgang scheint der steigende japanische 2-Jahreszins zu sein, was die Chance erhöht, dass die Bank of Japan nach Jahren von (fast) kostenlosem Geld straffen wird.

Zwischen 83.000 und 85.000 Dollar liegt ein starkes Unterstützungsniveau für Bitcoin. Das bedeutet, dass dort eine große Armee an Käufern bereitsteht, um ein weiteres Blutbad zu verhindern. Wenn das nicht gelingt, dann scheint der Kurs auf dem Weg zu einem neuen Tiefpunkt unter 80.600 Dollar zu sein.

Heute Nacht spricht Jerome Powell, der Vorsitzende der amerikanischen Zentralbank. In letzter Zeit ist die Chance auf eine Zinssenkung in diesem Monat explosiv gestiegen und der Markt hofft nun, dass Powell diese Erwartungen bestätigen wird.

Zum Zeitpunkt des Schreibens steht der BTC-Preis auf der Kryptobörse Coinbase bei 86.141 Dollar. Auf der Kryptobörse Bitpanda kommt der BTC-Preis in Euro damit auf 74.321. Im Vergleich zu vor 24 Stunden steht BTC 5,28 Prozent im Minus.

Ripple, Solana & Cardano in den Abgrund

Mit so einem heftigen Schlag für Bitcoin konnte es fast nicht anders sein, als dass der Rest des Marktes mit in den Abgrund gezogen wurde. Viele Altcoins wurden mit derselben brutalen Kraft, und in manchen Fällen sogar noch härter, nach unten geschleudert.

Ethereum ist 5,15 Prozent gefallen, Ripple 7,27 Prozent und Solana 7,16 Prozent. Dogecoin und Cardano haben sogar jeweils 8,22 Prozent und 8,54 Prozent an Wert verloren.

Zcash, der auf Privatsphäre ausgerichtete kleine Bruder von Bitcoin, ist der größte Verlierer aus den Top 100 mit einem Verlust von 21,27 Prozent.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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