Gino Presti Gino Presti
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Bitcoin-Kurs stark gefallen, Kreditkartenschulden steigen schneller als 2008

Bitcoin-BTC

Foto: Suradech Prapairat/Shutterstock

Der Bitcoin-Kurs ist heute stark unter Druck. In den letzten 24 Stunden sind wir um 6,09 Prozent gefallen und es steht ein Kurs von 63.000 Dollar zu Buche. Wenn man die Entwicklungen der letzten Monate betrachtet, ist das noch kein Grund zur Panik, aber es fühlt sich nie gut an, von einem viel höheren Kurs zu kommen.

Im Hintergrund spielen sich jedoch interessante Dinge ab. Die Kreditkartenschulden in den Vereinigten Staaten entwickeln sich momentan schneller als in 2008.

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Kreditkartenschulden explodieren

Die Kreditkartenschulden in Amerika steigen also derzeit schneller als in 2008, dem Moment der großen weltweiten Finanzkrise. Was besonders auffällt, ist der Rückgang der Schulden in 2021, während der COVID-19-Krise, die danach wieder zu explodieren begannen mit der Inflation. Könnte der amerikanische Verbraucher also momentan wirklich unter Druck stehen?

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Quelle: Bloomberg/KobeissiLetter

Es ist natürlich nicht ganz fair, die Schulden von 2008 mit denen von 2024 zu vergleichen. Durch die enorme Inflation sind diese nämlich einiges „weniger wert“ geworden. In Bezug auf die Kaufkraft könnten die zwei Spitzen vielleicht miteinander vergleichbar sein, aber das nimmt nicht weg, dass der Anstieg extrem ist.

Inzwischen liegt der durchschnittliche Zinssatz für Kreditkartenschulden laut Zahlen der amerikanischen Zentralbank auf einem Rekord von 22 Prozent. Was sagt das über die amerikanische Wirtschaft aus? Vor allem, dass das Machen von Schulden die Lösung für das Inflationsproblem ist. Wie lange kann das gutgehen?

500 Dollar pro Monat für die Kreditkartenschulden

Laut diesen Zahlen zahlt der durchschnittliche Verbraucher jetzt 500 Dollar pro Monat alleine für seine Kreditkartenschulden. Könnte dies vielleicht der Grund sein, dass der Bullenlauf von Bitcoin bisher kein solcher des Einzelhandelspublikums ist?

Vielleicht hat der durchschnittliche Investor im Moment einfach kein Geld übrig, um zu investieren. Das würde bedeuten, dass wir in großem Maße von den Spot Bitcoin ETFs und dem großen Geld während dieses Bullenlaufs abhängig sind.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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