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Künstliche Intelligenz wird häufig als technologische Revolution betrachtet.
Laut Forschern des Vermögensverwalters NYDIG könnte KI jedoch auch einen unerwarteten Einfluss auf Bitcoin (BTC) haben – nicht über Technologie, sondern über die makroökonomische Politik.
Greg Cipolaro, Forschungsleiter bei NYDIG, erklärt, dass der Aufstieg der KI Zentralbanken möglicherweise in Richtung einer lockereren Geldpolitik drängen könnte. Und genau eine solche Politik war historisch oft positiv für risikoreiche Anlagen wie Bitcoin.
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KI könnte die Geldpolitik beeinflussen
Der Vermögensverwalter NYDIG beschreibt KI als eine sogenannte „breit einsetzbare Technologie“, vergleichbar mit Elektrizität. Eine solche Technologie kann tiefgreifende Auswirkungen auf Produktivität, Beschäftigung und wirtschaftliche Dynamik haben.
„Wenn KI zu Störungen am Arbeitsmarkt oder zu Volatilität führt, die fiskalische Impulse und eine lockerere Geldpolitik erforderlich machen, dürfte der daraus resultierende Liquiditätsschub wahrscheinlich positiv für Bitcoin sein“, betont Cipolaro im Forschungsbericht von NYDIG.
Bei einer lockereren Geldpolitik können Entscheidungsträger die Zinsen senken oder der Wirtschaft eine „Liquiditätsspritze“ geben, um Stabilität zu gewährleisten.
Mehr Liquidität im Finanzsystem bedeutet häufig, dass Investoren nach Alternativen außerhalb traditioneller Anleihen suchen. Nicht verzinsliche Anlagen wie Bitcoin können davon profitieren.
Cipolaro ergänzt: „Wenn KI-getriebenes Wachstum mit steigender Liquidität und begrenzten realen Zinsen einhergeht, kann das unterstützend für Bitcoin wirken.“
Mit anderen Worten: Wenn KI-Wachstum mit großzügigen finanziellen Bedingungen und relativ niedrigen Realzinsen zusammenfällt, kann dies ein günstiges Umfeld für Bitcoin schaffen.
Doch es könnte auch anders für Bitcoin ausgehen
Die Entwicklung hat auch eine andere Seite. Wenn KI stattdessen für starkes Produktivitätswachstum ohne größere Verwerfungen am Arbeitsmarkt sorgt, könnte sich das Wirtschaftswachstum beschleunigen. In diesem Szenario könnten die Realzinsen steigen.
Höhere Realzinsen erhöhen die Opportunitätskosten für das Halten von Anlagen, die weder Zinsen noch Dividenden abwerfen – wie Bitcoin. Das könnte die Nachfrage dämpfen.
Laut NYDIG hängt daher vieles davon ab, wie sich KI auf die Gesamtwirtschaft auswirkt. Führt sie zu Disruption und zusätzlicher geldpolitischer Unterstützung – oder zu effizienterem Wachstum und höheren Zinsen?
Für Krypto-Investoren bedeutet das: KI ist nicht nur ein technologisches Thema, sondern auch ein makroökonomischer Faktor, den man im Blick behalten sollte. Der Einfluss von KI auf die Geldpolitik könnte indirekt darüber entscheiden, ob Bitcoin Rückenwind oder Gegenwind bekommt.
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