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Bitcoin-Indikator erreicht Tief wie 2022

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Bitcoin-Indikator erreicht Tief wie 2022

Foto: AdolescentChat / Shutterstock

Bitcoin (BTC) hat in den vergangenen Monaten mehr als die Hälfte seines Wertes verloren. Dass die Kryptowährung derzeit eine schwache Phase durchläuft, ist unbestreitbar – die Frage ist nur: Wo endet das?

Ein „unglaublich seltenes“ Bitcoin-Signal wurde nun zum ersten Mal seit 2022 wieder ausgelöst. Laut Analysten könnte damit neues Licht am Ende des Tunnels erkennbar sein.

Bitcoin im Zentrum eines Entführungsfalls
Bitcoin im Zentrum eines Entführungsfalls

Die „dunkelsten Tage“ für Bitcoin

Es geht um den sogenannten Mayer Multiple – einen On-Chain-Indikator, der den aktuellen Bitcoin-Kurs mit dem Durchschnitt der letzten 200 Tage vergleicht.

Das Ergebnis ist ein Verhältniswert: Steht der Mayer Multiple hoch, gilt Bitcoin im Vergleich zum langfristigen Trend als überbewertet. Sinkt er deutlich unter 1, wird BTC klar unter dem Durchschnitt gehandelt – ein Zeichen für Unterbewertung, sagen Analysten.

Laut Daten von Glassnode liegt der Mayer Multiple aktuell bei etwa 0,65. Das bedeutet, dass Bitcoin derzeit 35–40 % unter seinem 200-Tage-Durchschnitt notiert. Zum Vergleich: Die „grüne Zone“, die oft als überverkauft gilt, beginnt bei etwa 0,8.

Bitcoins Mayer Multiple – Quelle: Glassnode

„Das passiert nicht bei normalen Korrekturen. So tief fällt die Kennzahl nur bei echter Kapitulation,“ erklärt der Analyst CryptosRus.

Solche Werte sind äußerst selten. Das letzte Mal, dass der Indikator so niedrig stand, war im Mai 2022 – nach dem Kollaps des Kryptoprojekts Terra (LUNA).

Rückblickend war das ein guter Einstiegszeitpunkt, auch wenn die Kurse gegen Jahresende nach dem Zusammenbruch der Börse FTX nochmals sanken.

„Es kann noch Monate dauern, bis ein Boden erreicht wird, aber BTC befindet sich derzeit in einer Phase, die historisch den dunkelsten Tagen eines Bärenmarkts vorbehalten ist,“ schreibt On-Chain College auf X (ehemals Twitter).

Laut Charles Edwards, Gründer des Investmentfonds Capriole Investments, handelt es sich um ein „unglaublich seltenes und bullishes Signal“.

„Kann der Preis noch weiter fallen? Ja. Aber historisch gesehen ist dies eines der besten Kaufsignale in der Geschichte von Bitcoin.“

Bodenbildung schon im Sommer?

Noch vor wenigen Wochen war unter Analysten umstritten, ob wir uns in einem Bärenmarkt oder nur in einer größeren Korrektur innerhalb eines Bullenmarkts befinden. Inzwischen scheint sich der Konsens klar in Richtung Bärenmarkt verschoben zu haben.

Interessant: Der Höchststand des Bullenmarkts trat wie im Lehrbuch im vierten Quartal nach der Bitcoin-Halving ein – also zu dem Zeitpunkt, an dem die Belohnung für Miner halbiert wird.

Historisch folgt der Tiefpunkt des Bärenmarkts etwa ein Jahr später – was diesmal auf Oktober hindeuten würde. Doch Bitcoin ist seinem Zyklus derzeit voraus, da der Kursrückgang viel schneller verläuft als in früheren Bärenmärkten.

Ein anderer Analyst vermutet deshalb, dass der Boden dieses Mal schon im Sommer erreicht werden könnte – bei einem Kurs irgendwo im unteren 50.000-Dollar-Bereich.

Vergangene Woche markierte der Bitcoin-Kurs mit 60.000 US-Dollar das niedrigste Niveau seit Oktober 2024.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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