Gino Presti Gino Presti
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Bitcoin ignoriert den Krieg – Ölmarkt bestimmt den Kurs

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Bitcoin trotzt Ölkrise und signalisiert mögliche Bodenbildung

Foto: Shutterstock

Donald Trump erklärte kürzlich überraschend, dass der Krieg „sehr bald“ vorbei sei. Daraufhin fiel der Ölpreis stark und die Ruhe kehrte an den Finanzmärkten zurück.

Laut den Analysten von Market Radar ist damit klar, worum es für den Markt wirklich geht. Nicht um den Krieg selbst, sondern um die Ölmärkte – und damit um die Straße von Hormuz.

Für die Märkte, und damit auch für Bitcoin (BTC), dreht sich derzeit alles um Energie. Aber warum ist das so?

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Warum Öl so wichtig für die Märkte ist

Laut Market Radar lag der Schock an den Finanzmärkten weniger in den Bombardierungen des Iran, sondern in der Angst vor einer Unterbrechung der Ölversorgung.

Die Logik dahinter ist einfach:

  • Die Straße von Hormuz ist entscheidend für die Ölversorgung.
  • Etwa ein Fünftel des weltweiten Ölhandels läuft über diese Meerenge.
  • Wird diese Route unterbrochen, können die Ölpreise schnell explosiv steigen.
  • Höhere Ölpreise verursachen Inflation.
  • Energiepreise wirken sich auf Transport, Lebensmittel und Industrie aus.
  • Inflation erschwert Zinssenkungen.
  • Zentralbanken können die Wirtschaft weniger schnell ankurbeln.

Das setzt Risikoanlangen unter Druck und verschlechtert das Investitionsklima für Bitcoin. Mit anderen Worten: Nicht der Krieg selbst, sondern die Auswirkungen auf die Energiepreise bereiten Anlegern Sorgen.

Derzeit sehen wir den Bitcoin-Kurs während des Konflikts steigen – aber es bleibt abzuwarten, wie lange das so bliebe, wenn der Ölpreis monatelang über 100 Dollar verharren würde.

Strategische Ölreserven als Sicherheitsnetz

Ein wichtiges Element, das den Markt derzeit beruhigt, ist die Möglichkeit, dass Regierungen ihre strategischen Ölreserven einsetzen. Die Vereinigten Staaten verfügen über die sogenannte Strategic Petroleum Reserve (SPR), einen enormen Ölvorrat, der in Notfällen freigegeben werden kann.

Das wirkt als eine Art psychologisches Sicherheitsnetz für den Markt:

  1. Händler wissen, dass Regierungen große Ölmengen freigeben können.
  2. Dadurch wird es riskanter, massiv auf eine langanhaltende Ölkrise zu spekulieren.

Solange Anleger glauben, dass Regierungen den Ölpreis unter Kontrolle halten können, bleibt die Panik begrenzt.

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Was bedeutet das für Bitcoin?

Für Bitcoin ist es wichtig, dass sich die Lage beruhigt und die Ölpreise auf ein normales Niveau sinken. Bitcoin gewinnt endlich wieder etwas an Momentum. Während der Goldkurs es schwerer hat, sehen wir Bitcoin steigen.

Das kann Bitcoin wahrscheinlich nur halten, wenn der Markt tatsächlich stabil bleibt. Dafür muss der Konflikt im Iran so schnell wie möglich enden. Ob Donald Trump seine Worte wahrmachen kann, bleibt abzuwarten.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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