Gino Presti Gino Presti
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Bitcoin-Hunger bleibt: Anleger stecken weitere 2 Milliarden Dollar in Kryptofonds

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Vermögensverwalter: Schwieriges Jahr 2026 für Bitcoin

Foto: Syahtuah Mohamed/Shutterstock

Nach drei Wochen mit sehr positiven Zuflüssen in Kryptofonds ging das Tempo in der vergangenen Woche etwas zurück. Trotz dieser Verlangsamung investierten Anleger immer noch rund 2 Milliarden Dollar in weltweite Krypto-Exchange-Traded Produkte (ETPs). Damit beläuft sich der dreitägige Gesamtzufluss auf 5,5 Milliarden Dollar. Das verwaltete Vermögen (AUM) in allen Krypto-ETPs erreicht mittlerweile 156 Milliarden Dollar, etwa 3 Prozent mehr als eine Woche zuvor.

Das meiste Geld floss erneut in die Bitcoin (BTC)-Produkte. „Diese machten 98 Prozent der Zuflüsse in diesem Jahr aus“, zeigen Daten von CoinShares. Obwohl der Kurs zwischen 94.000 und 97.000 Dollar schwankte, zahlten Anleger weiter ein.

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Altcoins profitieren von Bitcoin

Auch einige Altcoins erhielten frisches Kapital. Ethereum (ETH)-Fonds bekamen 149 Millionen Dollar, eine bescheidene Erholung nach mehreren Wochen mit Abflüssen. XRP (XRP)-Produkte verzeichneten Zuflüsse von 10 Millionen Dollar. Das erscheint wenig, aber da diese Coin noch immer mit dem SEC-Verfahren in den Vereinigten Staaten beschäftigt ist, ist dies ein positives Signal.

BlackRock Bitcoinfonds führt

Die Kluft zwischen den Anbietern wird größer. BlackRocks iShares-Fonds sammelte allein 2,7 Milliarden Dollar ein. Die Konkurrenten Ark Invest und Fidelity mussten hingegen Gelder an Anleger zurückzahlen, sie verzeichneten Abflüsse von 458 Millionen Dollar (Ark Invest) und 201 Millionen Dollar (Fidelity). Analysten nennen die niedrigen Kosten von BlackRock als Grund dafür.

Dass die Zuflüsse zurückgingen, bedeutet nicht, dass das Interesse abgenommen hat. In traditionellen Märkten zogen sich Anleger im vergangenen Monat gerade aus Wachstumsaktien zurück, wegen der Unruhe rund um die amerikanischen Zinsen. Ein Teil dieses Geldes sucht nun Rendite in Bitcoin-Fonds.

Bedeutung eines gut diversifizierten Portfolios

Für Privatanleger ist die Botschaft klar. Der institutionelle Zug fährt weiter, auch wenn die Zuflüsse von Woche zu Woche unterschiedlich sind. Die Zahlen zeigen, dass große Namen wie BlackRock den Sektor dominieren, aber es bleibt auch Raum für Altcoins, um Terrain zurückzugewinnen. Wenn Privatanleger von diesem Trend profitieren wollen, sollten sie vor allem auf die Kosten achten statt auf die Höhe der Zuflüsse. Auch ist es wichtig, Investitionen zu streuen, ein gutes Beispiel hierfür ist 80 Prozent in Bitcoin-ETPs und 20 Prozent in Altcoin-Fonds. Dies sorgt für ein stabileres Portfolio.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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