Foto: Amerikanisches Justizministerium
Die Polizei im US-Bundesstaat New Mexico hat eine Hausdurchsuchung auf der ehemaligen Ranch von Jeffrey Epstein durchgeführt.
Die Aktion folgt unter anderem auf einen bizarren Hinweis einer anonymen Quelle, die einen Bitcoin (BTC) als Gegenleistung für Beweise im Missbrauchsfall rund um den verstorbenen Multimillionär fordert. Das berichtet The Guardian.
Kurz zusammengefasst
- Die Polizei von New Mexico hat eine Hausdurchsuchung auf der „Zorro Ranch“, dem ehemaligen Anwesen von Jeffrey Epstein, durchgeführt.
- Anlass waren verschiedene Gerüchte und Anschuldigungen über das, was dort passiert sein soll, die unter anderem in den Epstein Files auftauchten.
- Eine spezielle Kommission untersucht, warum Epstein nie als Sexualstraftäter registriert war und wer ihn geschützt hat.
Bizarrer Hinweis: Informant fordert Bitcoin
Auslöser für die neuen Ermittlungen ist eine Reihe von Gerüchten, darunter eine E-Mail, die ein Radiomoderator erhielt. Der Absender, der behauptet, ein ehemaliger Mitarbeiter zu sein, schreibt, dass zwei Mädchen in den Hügeln rund um die Ranch begraben liegen:
„Wusstest du, dass irgendwo in den Hügeln außerhalb der Zorro Ranch, auf Befehl von Jeffrey und Madam G [Ghislaine Maxwell, Anm. d. Red.], zwei ausländische Mädchen begraben wurden?
Beide kamen durch Strangulation ums Leben […] Sorge dafür, dass heute, Donnerstag, der 22. November 2019, vor 18:00 Uhr EDT 1 Bitcoin (BTC) an die folgende BTC-Wallet-Adresse überwiesen wird: (Zensiert).“
Für Videobeweise und weitere Details verlangt der Hinweisgeber eine Zahlung von einem Bitcoin. Das US-Justizministerium erklärte später, dass die Behauptung bislang nicht verifiziert wurde.
Die Behörden warnen zudem, dass viele der veröffentlichten Dokumente im Epstein-Fall unbewiesene oder falsche Anschuldigungen enthalten.
Untersuchung richtet sich auf Helfer
Neben der Polizei hat auch eine spezielle „Wahrheitskommission“ des Bundesstaates eine Untersuchung eingeleitet.
„Wir hören seit Jahren Gerüchte darüber, was dort passiert ist, aber offiziell wurde nie etwas festgehalten“, sagt Vorsitzende Andrea Romero.
„Diese Kommission soll endlich Klarheit schaffen.“
Die Ermittler richten ihren Blick nicht nur auf Epstein selbst, sondern vor allem auf seine Helfer.
„Ein solcher Täter konnte nicht allein handeln“, sagt Kommissionsmitglied Marianna Anaya.
„Wer ihm geholfen hat, muss dafür zur Verantwortung gezogen werden.“
Die Kommission untersucht daher auch, warum Epstein nie als Sexualstraftäter registriert wurde und ob Beamte ihn möglicherweise geschützt haben.
Ein „Haus des Schreckens“
Jeffrey Epstein, über den Anfang dieses Jahres das Gerücht kursierte, er könnte der Erfinder von Bitcoin sein, kaufte die „Zorro Ranch“ im Jahr 1993. Auf dem riesigen Anwesen steht eine Villa mit 2.500 Quadratmetern.
Dort lebte er wie ein König, unter anderem mit einem Hubschrauberlandeplatz und einer Landebahn auf dem Gelände. Mehrere Opfer, darunter Virginia Giuffre, erklärten, dass sie dort als Teenager missbraucht wurden.
Eine frühere Untersuchung in New Mexico wurde bereits 2019 schnell eingestellt. Das geschah auf Wunsch von Bundesstaatsanwälten in New York, um Überschneidungen bei den Ermittlungen zu vermeiden. Mit der Wiederaufnahme des Falls hofft der Bundesstaat nun, doch noch Antworten zu finden.
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