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Nach einer Phase erheblicher Verkaufsaktivität – der heftigsten seit Anfang 2023 – zeigen Daten nun, dass sogenannte „Whales“, also Anleger mit besonders großen Beständen, wieder damit begonnen haben, ihre Positionen auszubauen.
Gleichzeitig treten mittelgroße Marktteilnehmer hingegen auf die Bremse. Diese Verschiebung wirft Fragen auf: Sehen Whales etwas, das dem Rest des Marktes noch verborgen bleibt?
Bitcoin-Whales kehren zurück
Laut aktuellen Daten von CryptoQuant ist bei Adressen mit 1.000 bis 10.000 BTC ein klarer Trendwechsel zu erkennen.
In der vergangenen Woche haben diese Whales gemeinsam rund 46.000 BTC zu ihren Beständen hinzugefügt. Damit ist die Veränderung über ein Jahr betrachtet zum ersten Mal seit Ende 2025 wieder positiv.
Das ist bemerkenswert, da diese Gruppe zuvor über einen längeren Zeitraum hinweg massiv abgebaut hatte. Ihre Bestände waren im Jahresvergleich um rund 220.000 BTC gesunken – der stärkste Rückgang seit fast zwei Jahren.
Diese Verkaufswelle folgte auf einen Höchststand Ende 2024, als Whales noch in großem Stil akkumulierten. Seither hatte sich die Stimmung unter den Großanlegern gedreht – Verkäufe dominierten. Jetzt jedoch scheint diese Phase beendet, und die Käufe gewinnen wieder die Oberhand.
Der jüngste Anstieg ist bislang noch moderat, doch der Zeitpunkt ist bemerkenswert: direkt im Anschluss an die schnellste Distributionsphase dieses Zyklus.
Historisch betrachtet markiert ein solches Umschwenken bei den Whales häufig den Beginn einer neuen Aufwärtsbewegung – auch wenn sich das selten unmittelbar im Preis zeigt.
Unterschied zwischen Whales und Dolphins
Ganz anders stellt sich die Lage bei den sogenannten „Dolphins“ dar – Adressen mit 100 bis 1.000 BTC. In diese Kategorie fallen unter anderem viele Bitcoin-ETFs und Unternehmensreserven.
Ihr gemeinsamer Bestand erreichte im Oktober 2025 einen Höchststand, mit einem Nettozuwachs von fast 1 Million BTC im Jahresvergleich. Seither hat die Nachfrage jedoch deutlich nachgelassen.
In der vergangenen Woche sank dieser Wert weiter auf rund 589.000 BTC – ein Rückgang von nahezu 40 % gegenüber dem Höchststand.
Gerade diese Dolphin-Gruppe hat derzeit großen Einfluss auf den Bitcoin-Kurs. Der Zufluss über börsengehandelte Fonds sorgt für Größe und Momentum, was zu schnelleren und stärkeren Kursbewegungen führt.
Da diese Zuflüsse nun nachlassen, fehlt aktuell der zusätzliche Nachfrageschub. Das erklärt auch, warum die jüngste Akkumulation der Whales noch nicht zu einem Anstieg des Bitcoin-Preises geführt hat.
Langfristige Signale im Fokus
Viele Analysten richten ihren Blick dennoch vor allem auf das Verhalten der Whales, wenn es um langfristige Signale geht. Großanleger sind dafür bekannt, früher mit dem Aufbau von Positionen zu beginnen – oft lange bevor sich eine neue Aufwärtsbewegung für den Gesamtmarkt abzeichnet.
Die derzeitige Akkumulation kann daher als Signal für strukturelles Wachstum interpretiert werden. Ob dies letztlich ausreicht, um Bitcoin in Richtung neuer Höchststände zu bringen, wird davon abhängen, ob die Dolphins zu einem späteren Zeitpunkt wieder einsteigen.
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