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Der Bitcoin-Kurs fiel am Montag, während Gold hingegen stieg. Der Markt reagierte auf neue Handelsspannungen zwischen Europa und den Vereinigten Staaten.
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Bitcoin-Kurs fällt nach unsicheren Nachrichten

Der Bitcoin-Kurs fiel in kurzer Zeit um etwa 2,6 Prozent. Das geschah innerhalb weniger Stunden auf großen Handelsplattformen. Analysten sagen, dass solche Bewegungen oft entstehen, wenn Anleger unruhig werden. Bei Nachrichten, die Unsicherheit verursachen, verkleinern sie ihr Risiko. Viele Anleger verkaufen dann zuerst Krypto, weil der Preis davon weniger stabil ist als bei anderen Anlagen.
Handelskonflikt zwischen Europa und USA verursacht Unruhe
Laut Analysten entstand die Unruhe durch einen neuen Handelskonflikt zwischen Europa und den Vereinigten Staaten. Präsident Donald Trump drohte mit Importzöllen auf 8 europäische Länder. Es geht um Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, die Niederlande, Norwegen, Schweden und das Vereinigte Königreich. Die Zölle starten laut den Plänen am 1. Februar mit 10 Prozent und können später auf 25 Prozent steigen.
Importzölle sind zusätzliche Steuern auf Produkte aus dem Ausland. Dadurch werden europäische Produkte in den Vereinigten Staaten teurer, was zu weniger Verkauf für Unternehmen führen kann. Trump koppelte diese Drohung an einen Konflikt über Grönland. Er will, dass die Vereinigten Staaten mehr Einfluss auf das Gebiet bekommen. Europäische Länder widersetzen sich dagegen, was die Spannungen weiter vergrößerte.
Europa sprach anschließend über mögliche Gegenmaßnahmen. Dabei fiel auch der Begriff „trade bazooka„. Dies ist ein Notmittel, mit dem die Europäische Union amerikanische Unternehmen treffen kann, beispielsweise durch Einschränkung ihres Zugangs zum europäischen Markt.
Gold gewinnt als sicherer Hafen
Während Bitcoin fiel, ging der Goldpreis hingegen nach oben. Bei wirtschaftlichen Spannungen wählen Anleger seit Jahren häufiger Gold. Wenn Unsicherheit über Handel und Wachstum entsteht, verlagern viele Anleger ihr Geld in Gold. Das wird als stabilere Anlage in unruhigen Zeiten gesehen.

Dieses Muster war auch jetzt sichtbar. Der Goldpreis stieg auf ein Allzeithoch, während Aktienkurse fielen. Diese Bewegung zeigt, dass Bitcoin noch oft als risikovolle Anlage gesehen wird. In Spannungsperioden wählen Anleger zuerst Sicherheit.
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