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Wer sich die jüngsten Kursbewegungen der größten Kryptowährung ansieht, könnte leicht glauben, dass es mit Bitcoin bergab geht.
In den vergangenen Tagen hat Bitcoin etwa 5,5 % seines Wertes verloren – von 114.753 US-Dollar in der Vorwoche auf aktuell 108.586 US-Dollar. Doch es gibt auffällige Daten, die auf eine mögliche positive Wende hindeuten.
Anzahl der Wallets mit über 100 BTC steigt
Auf der Analyseplattform Glassnode ist eine interessante Entwicklung zu beobachten: Die Zahl der Bitcoin-Wallets mit mindestens 100 BTC nimmt wieder zu.
Während die Kryptowährung unter Druck steht und vor allem Kleinanleger zögern, bauen sogenannte Bitcoin-Whales ihre Bestände weiter aus. Aktuell gibt es 19.130 solcher Wallets – im Vorjahr waren es noch 17.761.
Dieser Zuwachs zeigt, dass diese Investorengruppe deutlich optimistischer in die Zukunft blickt als der Durchschnittsanleger.
Ein ähnlicher Anstieg wurde zuletzt in den Jahren 2016 und 2017 beobachtet, als Bitcoin erstmals stark in Richtung der 20.000 US-Dollar stieg und weltweit für Schlagzeilen sorgte.
Institutionelle Anleger kaufen große Mengen
Diese Entwicklung könnte ein Hinweis darauf sein, dass sich ein ähnliches Szenario wiederholt. Allerdings gibt es heute deutlich mehr institutionelle Investoren, die schnell große Mengen BTC erwerben.
So kaufte etwa GameStop bei seiner ersten Investition direkt 4.710 Bitcoins. Laut Daten von Bitwise haben institutionelle Anleger allein in diesem Jahr bereits 690.710 BTC erworben.
Auf der Social-Media-Plattform X ist die Stimmung überwiegend positiv. Nutzer sprechen von bevorstehenden großen Kursbewegungen infolge des Wachstums bei den Wallets. Viele vergleichen die Situation mit den Jahren 2016 und 2017.
Ob sich diese Erwartungen bewahrheiten, wird sich in der nahen Zukunft zeigen. Eines scheint jedoch klar: Die großen Anleger setzen zunehmend auf ein positives Szenario.