Amal Bell Amal Bell
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Bitcoin: Experte warnt vor Crash auf 70.000 $

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„Kein Krypto-Winter“: 91 % erwarten Aufschwung

Foto: kravik93 & seahorsetwo (Shutterstock)

Bitcoin (BTC) steht zum Zeitpunkt des Schreibens bei 87.570 US‑Dollar und befindet sich in einem starken Abwärtstrend.

Ein bekannter Analyst erklärt, warum der Kurs unter großem Druck steht und dass dies vorerst noch nicht vorbei sein muss.

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Außergewöhnlich hohe Liquidationen bei Bitcoin

Der Kurs von Bitcoin ist im vergangenen Monat um 24 Prozent gefallen. Das ist deutlich auf dem Markt spürbar, denn viele Händler sind Opfer dieses drastischen Preisrückgangs geworden.

So verdampften Anfang dieses Monats innerhalb eines halben Tages Einlagen im Wert von sage und schreibe 1,2 Milliarden Euro.

Analyst James Check teilt auf X mit, dass Händler in diesem Monat außergewöhnlich viel Geld auf dem Derivatemarkt verloren haben.

Dort kaufen und verkaufen sie nicht direkt Bitcoin, sondern handeln mit Verträgen (Derivaten), mit denen sie auf Preissteigerungen oder ‑rückgänge spekulieren.

Wenn der Kurs jedoch das Gegenteil von dem tut, worauf die Händler mit ihren Derivaten setzen, wird die Position liquidiert und das Geld löst sich in Luft auf. Durch die plötzlichen Kursrückgänge in diesem Monat kam es zu zahlreichen Liquidationen.

„Wir waren gerade Zeuge eines 2‑Sigma‑Liquidationsereignisses, bei dem eine große Zahl leichtsinniger Zocker hinweggefegt wurde“, so Check.

Mit 2‑Sigma‑Liquidation meint der Analyst, dass außergewöhnlich viel liquidiert wurde, weil der Preis extrem gefallen ist. Sigma bedeutet nämlich Standardabweichung, ein Maß für die Größe der Schwankungen, wie sie normalerweise auftreten.

BTC/USD und Liquidationsvolumen. Quelle: Checkonchain via X.

Liquidationen verursachen Schneeballeffekt

Check betont die Wirkung von Liquidationen auf den Markt. Viele Händler, deren Positionen ausgelöscht wurden, nutzen nämlich Hebelwirkung, auch Leverage genannt, was die Verluste noch größer macht.

Bei Hebelwirkung leiht sich ein Händler gewissermaßen Geld, um seine Position künstlich zu vergrößern. Der Gewinn kann dadurch deutlich größer sein – aber ebenso das Verlustpotenzial.

Viele der Leverage‑Händler haben in diesem Monat den Kürzeren gezogen, wie Check hervorhebt. Dies hat den Verkaufsdruck verstärkt und einen Schneeballeffekt auf den fallenden Bitcoin‑Kurs ausgelöst.

Bitcoin in Wartestellung – Analyst sieht baldigen Ausbruch
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Bitcoin könnte auf 70.000 US‑Dollar fallen

Check warnt, dass der Preisrückgang möglicherweise noch nicht vorbei ist.

Obwohl bereits viel Leverage durch die große Zahl an Liquidationen aus dem Markt verschwunden ist, sind laut Check noch viele Positionen offen.

„Wir wären nicht allzu überrascht, wenn wir die Zone von 70.000 bis 80.000 US‑Dollar erreichen und die letzten [Leverage‑Positionen] aus dem Markt nehmen würden“, spekuliert der Analyst.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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