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Bitcoin erneut „in der Risikozone“ wegen milliardenschwerer Abflüsse aus Börsenfonds

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Bitcoin erneut „in der Risikozone“ wegen milliardenschwerer Abflüsse aus Börsenfonds

Foto: Arsenii Palivoda/Shutterstock

Bitcoin gerät erneut unter Druck, da große Investoren Geld aus amerikanischen Bitcoin-Börsenfonds abziehen.

Laut Analysten von Swissblock bewegt sich der Markt dadurch in eine risikoreichere Phase.

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Zusammengefasst

  • Bitcoin-Börsenfonds verzeichneten in den vergangenen zwei Wochen Abflüsse von mehr als 2 Milliarden US-Dollar.
  • Swissblock stuft Bitcoin mit einem Wert von 33 von 100 in eine höhere Risikozone ein.
  • Bitcoin fiel kurzzeitig von über 77.000 US-Dollar auf knapp unter 76.500 US-Dollar.

Große Investoren ziehen Kapital ab

Laut Swissblock entsteht der Druck auf Bitcoin vor allem durch anhaltende Verkäufe aus amerikanischen Bitcoin-Börsenfonds, den sogenannten ETFs. Dabei handelt es sich um börsengehandelte Produkte, mit denen Anleger über die reguläre Börse in Bitcoin investieren können.

Im März und April kauften große Marktteilnehmer noch verstärkt Bitcoin. Im Mai hat sich dieses Bild jedoch gedreht, und es fließt zunehmend Kapital aus dem Markt ab.

Abflüsse aus amerikanischen Bitcoin-Börsenfonds nehmen zu. Quelle: Glassnode.
Abflüsse aus amerikanischen Bitcoin-Börsenfonds nehmen zu. Quelle: Glassnode.

Glassnode beobachtet denselben Trend. Laut der Analyseplattform verzeichneten amerikanische Bitcoin-ETFs seit dem 7. Mai an nahezu jedem Handelstag höhere Abflüsse als Zuflüsse.

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Bitcoin rutscht in höhere Risikozone

Swissblock nutzt einen eigenen Risikoindex, um zu messen, wie anfällig Bitcoin aktuell ist. Der Index bewertet vor allem das Verhältnis zwischen Kauf- und Verkaufsdruck.

Der Bitcoin-Risikoindex steigt durch zunehmende ETF-Abflüsse. Quelle: Swissblock
Der Bitcoin-Risikoindex steigt durch zunehmende ETF-Abflüsse. Quelle: Swissblock

Der Index liegt derzeit bei 33 von 100. Laut Swissblock deutet dies auf eine höhere Risikozone hin, da der Verkaufsdruck momentan stärker ist als die Nachfrage.

Solange weiterhin Geld aus den Börsenfonds abfließt, nimmt die Unterstützung durch große Investoren ab. Dadurch wird der Kurs anfälliger für negative Nachrichten.

Iran sorgt erneut für Druck

Neben den Abflüssen aus den Börsenfonds spielt auch die geopolitische Lage eine Rolle. Bitcoin fiel heute bereits unter 77.000 US-Dollar, nachdem Berichte über neue amerikanische Angriffe auf den Iran bekannt wurden.

Diese Nachrichten kamen zu einem sensiblen Zeitpunkt. Der Markt hatte eigentlich auf eine Entspannung zwischen den USA und dem Iran gehofft, nachdem zuvor Meldungen über ein mögliches Abkommen aufgekommen waren.

Diese Hoffnung hatte zuvor für eine Erholung am Kryptomarkt und sinkende Ölpreise gesorgt. Durch die neuen Angriffe bleibt die Lage angespannt, und Bitcoin reagiert weiterhin empfindlich auf Nachrichten aus dem Nahen Osten.

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Über den Autor:
Jan-Eric Stehr

Jan-Eric Stehr ist seit August 2023 Chief Editor bei Crypto Insiders. Davor übersetzte und lokalisierte er die Website ins Deutsche. Mit seinem Ingenieursabschluss (B.Sc.) in Prozessmanagement/Maschinenbau und beruflicher Erfahrung im Consulting, unterstützt er Unternehmen beim Einstieg in den deutschen Markt. Seine Leidenschaft für Kryptowährungen fand er 2020, als er in sie investierte, und durch seine freiberufliche Tätigkeit vertiefte er sich weiter in dieses Thema.

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