Foto: Melinda Nagy/Shutterstock
Der Bitcoin (BTC)-Kurs zeigte diese Woche eine auffällige Kursbewegung auf der Kryptobörse Binance. Im Handelspaar BTC/USD1 stürzte der Preis innerhalb weniger Sekunden auf 24.111 US-Dollar (ca. 20.000 Euro) ab – nur um fast sofort wieder in Richtung 87.000 US-Dollar hochzuschnellen.
Diese abrupte Bewegung sorgte für Verwunderung, doch laut Analysten handelte es sich nicht um einen generellen Marktabsturz. Die extreme Kursabweichung war nur in einem spezifischen Handelspaar sichtbar und hatte keine breitere Auswirkung auf den Gesamtmarkt.
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Stablecoin Trump als Auslöser?
Die scharfe Kursbewegung trat im Handelspaar BTC/USD1 auf. Dieses Paar bezieht sich auf einen relativ neuen Stablecoin, der vom World Liberty Financial (WLFI) – einer Finanzinitiative der Trump-Familie – unterstützt wird.
Auf anderen großen Handelspaaren wie BTC/USDT oder BTC/USD war von der plötzlichen Abwärtsbewegung nichts zu sehen. Der Kurs korrigierte sich fast unmittelbar, sodass er wieder mit dem restlichen Markt im Einklang lag.

Auch technische Faktoren können dabei eine Rolle spielen. Beispielsweise könnten fehlerhafte Preisfeeds eines Market Makers oder Handelsalgorithmen, die auf falsche Daten reagieren, kurzfristig zu einem Crash führen.
Gerade während ruhiger Handelszeiten – etwa nachts oder am Wochenende – können solche Effekte verstärkt auftreten, da weniger Händler aktiv sind, um Preisdifferenzen schnell auszugleichen.
Keine Trendumkehr erkennbar
Auch wenn die Grafik dramatisch aussieht: Händler sehen in solchen Ereignissen keinen Hinweis auf eine Trendumkehr. Der breitere Markt zeigte keine Panikreaktionen, andere Börsen verzeichneten stabile Kurse.
Das spricht deutlich dafür, dass es sich hier um ein technisches Ereignis, nicht um eine fundamentale Veränderung bei Angebot und Nachfrage handelt. Dennoch ist es eine klare Erinnerung an die Risiken, die mit dem Handel auf illiquiden Märkten verbunden sind.
Wer große Orders in Märkten mit niedrigem Handelsvolumen platziert, läuft Gefahr, ungewollt starke Kursbewegungen auszulösen.
Aktive Trader sollten daher nicht nur auf den Preis achten, sondern auch auf die Orderbuch-Tiefe und Liquidität des jeweiligen Handelspaars.
Flash Crashs als Risiko für gehebelte Positionen
Im Oktober hatte ein Flash Crash, der die gesamte Kryptoindustrie betraf, zur Liquidation von über 17 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten geführt.
Auch wenn der aktuelle Vorfall nur ein einziges Handelspaar betraf, sehen Analysten darin eine wichtige Warnung – vor allem für Trader mit hoher Hebelwirkung (Leverage).
Fazit: Keine Panik, aber mehr Aufmerksamkeit – vor allem bei der Auswahl von Stablecoins und Handelspaaren. Denn nicht jeder Kurs ist gleich stabil.
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