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Bitcoin erholt sich nach Panik und Verkaufswelle – das steckt dahinter

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Bitcoin erholt sich nach Panik und Verkaufswelle – das steckt dahinter

Foto: LCV/Shutterstock

Der Kryptomarkt wurde diese Woche schwer erschüttert. Innerhalb von sieben Tagen wurden über 400 Milliarden US-Dollar vernichtet. Privatanleger drückten massenhaft auf den Verkaufsbutton, während Panikmeldungen die sozialen Medien überschwemmten.

Und doch weigert sich Bitcoin (BTC) zu brechen. Nach einem Absturz in Richtung 75.000 US-Dollar bewegt sich der Kurs wieder nach oben. Heute liegt Bitcoin fast drei Prozent im Plus. Die große Frage lautet: Was steckte hinter dieser massiven Verkaufswelle? Reine Panik und Angst – oder etwas anderes?

Kurz zusammengefasst:

  • Der Bitcoin-Kurs fiel innerhalb einer Woche um 16 %, vermutlich durch eine Verkaufswelle unter Kleinanlegern.
  • Dadurch wurden 440 Milliarden US-Dollar an Marktwert ausgelöscht.
  • Nach dem Einbruch erholte sich Bitcoin deutlich: von etwa 75.660 $ auf einen Höchststand von rund 79.230 $ (+6 %).
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Blutbad am Kryptomarkt – doch es gibt Hoffnung

In der vergangenen Woche verlor der Kryptomarkt rund 14 % an Wert. Die Kurse fielen damit auf das Niveau vom April letzten Jahres zurück.

Das Analyseunternehmen Santiment schrieb den Rückgang einer sogenannten Retail Selling-Welle zu – ein Begriff für Verkäufe durch eine große Gruppe kleiner, privater Anleger. Diese reagieren in der Regel emotionaler auf Preisschwankungen als große institutionelle Investoren.

Die Panikverkäufe machten sich auch online bemerkbar. Laut Santiment war die Stimmung in den sozialen Medien nicht mehr so negativ seit dem Crash im November letzten Jahres.

Trotzdem verweisen Analysten des Unternehmens auf ein bekanntes Muster: Immer wenn die Angst am höchsten ist, folgt oft eine Gegenbewegung. Mit anderen Worten: Krypto schlägt zurück, wenn die Stimmung am schlechtesten ist.

Und genau das scheint aktuell zu passieren, denn Bitcoin zeigt deutliche Erholungstendenzen.

Bitcoin erholt sich

Nach einem sehr schlechten Wochenende mit fast 10 % Verlust fiel Bitcoin auf ein Tief bei etwa 75.660 US-Dollar. Kurz darauf rutschte die Kryptowährung sogar unter die Marke von 75.000 $. Ein Niveau, das Anleger seit April des Vorjahres nicht mehr gesehen hatten.

Die 75.000-Dollar-Marke erwies sich jedoch als Wendepunkt. Von dort aus begann der Kurs sich deutlich zu erholen und kletterte nahezu ohne Unterbrechung auf rund 79.230 $ – ein Anstieg von über 6 %. Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt BTC bei 78.809 $.

Bitcoin-Kurs der letzten 24 Stunden – Quelle: Coingecko.
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Warum hat sich die Stimmung gedreht?

Der Wendepunkt kam gestern um 16:00 Uhr, als das Institute for Supply Management (ISM) neue Zahlen zum Einkaufsmanagerindex (PMI) veröffentlichte. Die Indexzahl lag bei 52,6 – deutlich über den Erwartungen. Das deutet auf Wachstum in der verarbeitenden Industrie und mehr neue Aufträge hin.

Das sind gute Nachrichten für Bitcoin, denn starke Wirtschaftsdaten stärken das Vertrauen der Anleger – und führen dazu, dass mehr Kapital in risikobehaftete Anlagen wie Kryptowährungen fließt. Die Kryptowährung reagierte prompt und legte innerhalb kurzer Zeit fast 1.000 US-Dollar zu.

Perspektive in stürmischen Zeiten

In Zeiten großer Panik und Unsicherheit ist es wichtig, den Markt im richtigen Kontext zu sehen. Der Kryptomarkt hat harte Verluste hinnehmen müssen – doch im Vergleich zum Crash vom November wirkt das moderat. Damals fiel Bitcoin von 126.000 $ im Oktober auf 96.000 $ Mitte November.

Zusätzlich rutschte das Anleger-Sentiment auf den absoluten Tiefpunkt. Trotz des aktuellen Einbruchs bleibt also Hoffnung – denn wie schon oft in der Krypto-Geschichte folgt auf Angst nicht selten eine starke Erholung.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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