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Bitcoin erholt sich – Experten sehen das Tief als überwunden an

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Bitcoin Nachri…
BTC unter Druck: Order-Flow-Daten zeigen klare Schwäche

Foto: Cyber Kristiyan / Shutterstock.com

Der starke Rückgang von Bitcoin (BTC) Ende November sorgte für Unruhe unter Anlegern. Der Kurs fiel damals in Richtung 70.000 Euro, woraufhin viele kurzfristige Investoren Verluste realisierten. Doch eine wichtige Kennzahl deutet darauf hin, dass dieser Rücksetzer möglicherweise den Tiefpunkt des Marktes markierte.

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Eine auffällige Marktstatistik spricht für den Boden

Laut Daten von Glassnode herrschte Ende November ein extremes Ungleichgewicht zwischen kurzfristigen Bitcoin-Haltern mit Gewinn und mit Verlust. Als kurzfristige Halter gelten Investoren, die ihre Bitcoins weniger als 155 Tage besitzen.

Historisch betrachtet treten solche extremen Verhältnisse häufig am Ende von Bärenmärkten auf.

Ein bekannter Indikator aus früheren Zyklen

Am 24. November fiel das Verhältnis zwischen kurzfristigen Haltern im Gewinn und im Verlust auf ein ungewöhnlich niedriges Niveau. In früheren Marktzyklen – darunter 2011, 2015, 2018 und 2022 – erwies sich diese Art von Extremwert oft als zuverlässiges Signal für einen Marktboden.

Während des Rückgangs sank die Menge an Bitcoins, die von kurzfristigen Haltern mit Gewinn gehalten wurden, auf etwa 30.000 BTC.

Gleichzeitig stieg die Menge an im Verlust gehaltenen Coins auf etwa 2,45 Millionen BTC – ein Niveau, das zuletzt während der Panik nach dem FTX-Zusammenbruch erreicht wurde, als Bitcoin bei rund 14.000 Euro notierte.

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Erholung seit Jahresbeginn 2026

Seit Anfang 2026 hat sich das Marktsentiment spürbar verbessert. Bitcoin stieg innerhalb kurzer Zeit auf etwa 87.000 Euro, was einem Plus von über sieben Prozent entspricht.

Gleichzeitig nahm der Verkaufsdruck unter kurzfristigen Investoren ab: Das Angebot im Verlust ging auf etwa 1,9 Millionen BTC zurück, während das Angebot im Gewinn auf rund 850.000 BTC stieg.

Diese Verschiebung lässt das Verhältnis wieder ansteigen. In früheren Zyklen zeigte sich: Bewegt sich dieses Verhältnis in Richtung 1 oder darüber hinaus, folgte häufig eine längere Aufwärtsphase des Marktes.

Warum der Markt noch nicht überhitzt ist

Bemerkenswert ist, dass Markthochs meist erst dann entstehen, wenn nahezu alle kurzfristigen Halter im Gewinn sind. In früheren Bullenmärkten stieg das Verhältnis auf extreme Werte – manchmal weit über 100. Davon ist aktuell noch keine Rede.

Weitere Indikatoren wie sinkender Verkaufsdruck an Börsen und ein wachsender Anteil langfristiger Halter untermauern das Bild eines Marktes in der Erholungsphase, nicht in der Endphase eines Zyklus.

Zwar gibt es in der Kryptowelt keine Garantien, doch die vorliegenden Signale deuten darauf hin, dass die November-Delle im Rückblick ein entscheidender Wendepunkt gewesen sein könnte. Für Anleger mit einem längerfristigen Horizont könnte dies den Beginn einer neuen Aufwärtsbewegung markieren.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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