Gino Presti Gino Presti
3 min. Lesedauer

Bitcoin-Crash trifft auch Regierungen: Land verschiebt 20 Millionen Euro in Bitcoin

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Bitcoin Nachri…
Bitcoin-Wale sammeln massenhaft BTC, wie im Jahr 2020

Foto: Creativan/Shutterstock

Der Rückgang des Bitcoin-Kurses in den vergangenen Tagen trifft nicht nur Anleger. Auch Regierungen spüren den Druck. Ein Land verschob diese Woche Bitcoin im Wert von etwa 20 Millionen Euro aus seiner Staatsreserve.

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Regierung verschiebt Bitcoin während Kursrückgang

Es geht um Bhutan, ein Land in Südasien, das seit Jahren aktiv Bitcoin schürft. Laut Daten der Blockchain-Plattform Arkham verschob Bhutan in kurzer Zeit 284 Bitcoin.

Der Wert liegt bei rund 22 Millionen Dollar, umgerechnet etwa 20 Millionen Euro. Die Bitcoin wurden an das Krypto-Handelsunternehmen QCP Capital überwiesen. Das ist eine Partei, die beim Handel großer Krypto-Mengen hilft.

Eine solche Verschiebung deutet oft auf einen Verkauf hin. Marktteilnehmer wie QCP Capital sorgen dafür, dass Bitcoin umgesetzt werden kann, ohne den Kurs direkt stark zu beeinflussen.

Bitcoin spielt Rolle bei Staatseinnahmen

Bhutan begann 2019 mit dem Mining von Bitcoin über ein Staatsunternehmen. Das bedeutet, dass das Unternehmen im Besitz der Regierung ist und im Namen des Staates operiert. Das Land nutzt dabei vor allem Wasserkraft, was für relativ günstige und nachhaltige Energie sorgt.

Seit dem Start hat Bhutan Bitcoin im Wert von mehreren hundert Millionen Euro aufgebaut. Dieser Vorrat erreichte 2024 einen Höhepunkt, ist seitdem aber deutlich gesunken.

Übersicht der Länder mit dem größten Bitcoin-Vorrat, mit den Vereinigten Staaten und China an der Spitze.
Quelle: BitcoinTreasuries.ne

Im Oktober 2024 besaß das Land noch gut 13.000 Bitcoin. Inzwischen ist diese Zahl auf etwa 5.700 Bitcoin zurückgegangen. Damit ist Bhutan in der Rangliste der Länder mit Bitcoin abgerutscht.

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Höhere Kosten und geringerer Ertrag

Ein wichtiger Grund für den Verkauf scheint die verschlechterte Situation für Miner zu sein. Seit dem Bitcoin Halving 2024 sind die Erträge pro Block geringer geworden.

Gleichzeitig sind die Kosten für das Mining von Bitcoin gestiegen. Laut Arkham ist es inzwischen etwa doppelt so teuer geworden, einen Bitcoin zu produzieren.

Hinzu kommt, dass der Bitcoin-Kurs seit dem Höchststand im Oktober 2025 stark gefallen ist. Damals lag der Preis bei rund 126.000 Dollar. Seit heute Morgen fiel Bitcoin sogar in Richtung 71.000 Dollar. Das ist ein Rückgang von fast 44 Prozent.

Diese Kombination setzt Länder und Unternehmen, die in Krypto aktiv sind, zusätzlich unter Druck. Der Verkauf durch Bhutan zeigt, dass der aktuelle Dip nicht nur private Anleger trifft. Auch Regierungen müssen jetzt Entscheidungen treffen.

Bitcoin fällt seit dem Höchststand im Oktober von 126.000 Dollar auf rund 71.000 Dollar.
Quelle: CoinGecko

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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