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Der Monat September ist historisch als schwierige Periode für Bitcoin bekannt, und dieses Jahr wird möglicherweise keine Ausnahme. Sonntagabend brach die größte Kryptowährung hart ein. Große Anleger verlagern ihr Kapital in Richtung Ethereum, was Fragen über die Position von Bitcoin (BTC) in den kommenden Wochen aufwirft.
Bitcoin Flash Crash und schwache Unterstützung
Was als kurzfristige Korrektur begann, entwickelte sich zu einem ernsthaften Rückfall. Bitcoin fiel auf 110.000 Dollar, wobei die Unterstützungszone von 112.000 Dollar nicht standhielt.
Dieser Rückgang führte zu einer Welle von Liquidationen: insgesamt wurden Long-Positionen im Wert von mehr als 300 Millionen Dollar weggewischt.
Damit verlor der Markt vorübergehend das Momentum, das früher im August noch für eine kurzfristige Erholung gesorgt hatte. Damals schaffte es Bitcoin nach einem Dip vergleichbarer Größe in kurzer Zeit zehn Prozent zu steigen. Diesmal bleibt eine starke Erholung vorerst aus, was laut Analysten auf einen wachsenden Vertrauensmangel bei Anlegern hindeutet.
Wale wählen massiv Ethereum
Das auffälligste Signal kommt jedoch nicht vom Kursrückgang selbst, sondern von den Bewegungen sogenannter Wale. Ein einzelner Wal verlagerte mehr als 24.000 Bitcoin, wovon ein großer Teil bereits mehr als fünf Jahre unberührt geblieben war. Davon gingen 12.000 Bitcoin in Richtung der Plattform Hyperunite.
Die Erlöse werden größtenteils in Ethereum investiert. Schätzungsweise wurden bereits Ethereum im Wert von etwa zwei Milliarden Dollar gekauft, wovon 1,3 Milliarden Dollar direkt für Staking eingesetzt wurden. Dies deutet darauf hin, dass große Parteien Vertrauen in die kurzfristige Entwicklung von Ethereum haben, besonders im Vergleich zu Bitcoin.
Diese Verschiebung wird durch das ETH/BTC-Verhältnis bestätigt, das diese Woche um mehr als zehn Prozent stieg und über 0,04 ausbrach. Dies ist ein Niveau, das seit dem vorherigen Wahlzyklus nicht mehr erreicht wurde.
Während Bitcoin im August drei Prozent verlor, konnte Ethereum 25 Prozent Gewinn verbuchen. Das verstärkt das Bild, dass sich Kapital strukturell in Richtung Ethereum verlagert. Mit der US-amerikanischen Federal Reserve, die später in diesem Monat eine neue Zinsentscheidung trifft, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die kommenden Wochen noch mehr Schwankungen bringen. Bitcoin scheint vorerst der Verlierer zu sein, während Ethereum gerade bei großen Anlegern Terrain gewinnt.
Das breitere Bild deutet darauf hin, dass September ein entscheidender Monat werden könnte, in dem sich die Machtverhältnisse zwischen den größten Kryptowährungen verschieben und große Kursbewegungen auf dem Programm stehen werden.
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