Foto: Marco Ritzki/Shutterstock
Hat der große Bitcoin (BTC)-Bullenmarkt bereits stattgefunden – oder steht er erst noch bevor? Laut dem bekannten Analysten PlanC könnte die Antwort überraschend sein.
Obwohl der Bitcoin-Kurs in den vergangenen Jahren stark gestiegen ist, glaubt er, dass der „echte“ Bullenmarkt noch bevorsteht.
Der Grund dafür hängt seiner Meinung nach mit einem wichtigen wirtschaftlichen Indikator zusammen: dem ISM Manufacturing PMI, einem Maßstab für die Gesundheit der US-Industrie und den breiteren Konjunkturzyklus.
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🚨 Important Point: Bitcoin
Bitcoin has NEVER had its FULL, complete bull market EVER while the PMI was below 50 the whole time.
Which really begs the question: was what happened over the last few years really a true bull market?
Sminston coined the term „quasi bull market,“… pic.twitter.com/h8OtsX2711
— Plan C (@TheRealPlanC) March 3, 2026
Was ist der PMI eigentlich?
Der PMI (Purchasing Managers’ Index) misst, ob Unternehmen in der Industrie wachsen oder schrumpfen.
- Über 50 bedeutet wirtschaftliches Wachstum
- Unter 50 bedeutet Schrumpfung
Der Indikator wird häufig genutzt, um zu bestimmen, in welcher Phase des Wirtschaftszyklus wir uns befinden. Laut PlanC ist das für Bitcoin wichtig, weil Bullenmärkte meist entstehen, wenn sich die Wirtschaft erholt und Anleger bereit sind, mehr Risiko einzugehen.
Was zeigt die Grafik?
Die Grafik zeigt zwei Dinge:
- den historischen Bitcoin-Kurs
- die Entwicklung des ISM PMI
Die roten Bereiche markieren Zeiträume, in denen der PMI unter 50 lag – also Phasen, in denen die Wirtschaft schwächer war.

Laut PlanC fällt auf, dass Bitcoin seinen vollständigen Bullenmarkt noch nie erlebt hat, während der PMI während der gesamten Phase unter 50 lag. Mit anderen Worten: Die großen Kursanstiege von Bitcoin fanden meist erst statt, als sich die Wirtschaft bereits wieder erholte.
Ein „Quasi-Bullenmarkt“
Deshalb bezeichnet PlanC die vergangenen Jahre als einen „Quasi-Bullenmarkt“, also eine Art halben Bullenmarkt. Der Bitcoin-Kurs ist zwar stark gestiegen und hat neue Rekorde erreicht, doch das geschah vor einem wirtschaftlichen Hintergrund, der eher einem Bärenmarkt ähnelte.
Die Industrie befand sich lange Zeit in einer Schrumpfungsphase, während Zentralbanken gleichzeitig die finanziellen Bedingungen durch höhere Zinsen verschärften. Laut PlanC könnte das erklären, warum der Markt relativ volatil blieb und viele Kursanstiege schnell wieder von starken Korrekturen gefolgt wurden.
Warum das wichtig sein könnte
Wenn der PMI wieder deutlich über 50 steigt und die Wirtschaft erneut in eine Expansionsphase eintritt, könnte das laut dieser Theorie eine völlig neue Umgebung für Bitcoin schaffen. In einem solchen Szenario passieren meist drei Dinge gleichzeitig:
- Unternehmen investieren mehr
- Anleger gehen höhere Risiken ein
- die Liquidität an den Finanzmärkten nimmt zu
Genau unter solchen Bedingungen entstanden frühere Bitcoin-Bullenmärkte. Laut PlanC könnte der jüngste Anstieg des PMI ein erstes Signal dafür sein, dass sich der Wirtschaftszyklus erneut dreht.
Sollte das stimmen, könnte die vergangene Phase lediglich eine Vorstufe zu einem größeren Bullenmarkt gewesen sein, der erst noch beginnt. Ob das tatsächlich passiert, hängt letztlich von der allgemeinen Wirtschaftslage, der Zinsentwicklung und der globalen Liquidität ab.
Doch PlanC ist überzeugt: Dem Bitcoin-Kurs könnte noch eine Phase extremer Kursanstiege bevorstehen.
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