Gino Presti Gino Presti
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Bitcoin (BTC)-Wette: Manche Firmen reich, viele verlieren

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Enormes Interesse an Bitcoin zwingt die Börse zum Handeln

Foto: Shutterstock

Weltweit wagen immer mehr Unternehmen den Schritt zu einer Investition in die größte Kryptowährung. Die Ankündigung einer Bitcoin-Reserve führt oft zu einem Aufschwung der Aktienkurse, aber längst nicht alle Unternehmen können das halten. Wer sind die größten Verlierer der letzten Zeit?

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Bitcoin-Reserve ist keine Garantie für dauerhafte Kursanstiege

Aktuell gibt es 161 Unternehmen, die ein Bitcoin oder mehr besitzen. Zusammen verwalten sie 989.926 Bitcoins, also rund 4,7 Prozent der verfügbaren Bitcoins. Wenig überraschend ist das Unternehmen Strategy von Michael Saylor der größte Verwalter mit insgesamt 632.457 Bitcoins. Das Unternehmen hat bereits deutlich profitiert, denn der Aktienkurs stieg seit dem ersten Kauf im Jahr 2020 um 2.200 Prozent. Doch inzwischen gibt es viele Unternehmen, die keinen Vorteil oder sogar Nachteile hatten.

Eines der bekannteren Beispiele ist das US-Unternehmen GameStop. Das Unternehmen, das 2021 noch ein riesiges Hoch durch starke Euphorie erreichte, verzeichnete nach der Ankündigung, Bitcoins zu kaufen, erneut ein Hoch. Der Kurs stieg bei der Ankündigung um zwölf Prozent und sprang bei der ersten Anschaffung von 4.710 Bitcoins noch einmal deutlich. Doch kurz darauf verkauften Anleger wieder ihre Aktien, sodass der Kurs wieder auf Ausgangsniveau zurückfiel.

Ergebnisse fallen unterschiedlich aus

Weitere Unternehmen mit einem ähnlichen Effekt waren Empery Digital, Sequans Communications, Vanadi Coffee, Ming Shing Group und K Wave Media. Alle wagten den Schritt in die Welt der Bitcoins, doch in allen Fällen hielt die Euphorie nur kurz. Die Beispiele zeigen, dass ein solcher Schritt nicht automatisch eine rosige Zukunft für das Unternehmen bedeutet. Das ist wohl auch ein Grund, warum immer mehr Unternehmen ihre Investitionen diversifizieren oder sich gezielt für eine andere Kryptowährung entscheiden.

Es gibt auch Erfolgsgeschichten, etwa beim Gesundheitsunternehmen KindlyMD. Es kündigte den Plan an, mit Nakamoto Holdings zu einem Bitcoin-Holdingunternehmen zu fusionieren. In den vergangenen Monaten schnitt Nakamoto sogar besser ab als Metaplanet, das besser als das japanische Strategy bekannt ist. Aktuell steht Nakamoto auf Platz 16 der Liste der größten Bitcoin-Besitzer unter Unternehmen und liegt damit vor Metaplanet. Auch wenn eine Bitcoin-Reserve einem Unternehmen nicht automatisch Vorteile bringt, gibt es Ausnahmen von der Regel.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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