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Bitcoin-Börsenfonds massiv auf chinesischer Zahlungsplattform beworben

Auf Chinas größter Zahlungsplattform wird Krypto beworben

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Bitcoin-Börsenfonds massiv auf chinesischer Zahlungsplattform beworben

Foto: Robert Way/Shutterstock

In den letzten Tagen kursierten Anzeigen auf der chinesischen Zahlungsplattform Alipay, die Nutzern Investitionsmöglichkeiten in Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) anboten. Alipay ist wie die chinesische Regierung eigentlich strikt gegen Kryptowährungen eingestellt, doch diese neuen Entwicklungen könnten auf Veränderungen hindeuten.

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Bitcoin-ETFs auf chinesischer Plattform

Auf Alipay, Chinas größter Zahlungsplattform, tauchten kürzlich Anzeigen auf, die für Kryptowährungen warben. Erstmals wurde am 11. Dezember von diesen Anzeigen berichtet, so die chinesische Nachrichtenplattform ChainCatcher.

Die Werbeanzeigen wiesen auf Investitionsmöglichkeiten hin und verwiesen die Nutzer auf Huabao Overseas Technology, ein Unternehmen, das in Bitcoin-ETFs investiert. Diese Spot-Bitcoin-ETFs haben seit ihrer Einführung Investitionen in Milliardenhöhe angezogen. In den Anzeigen hieß es:

„Internationale Investition, Kryptowährungen boomen, Mindestinvestition 10 Yuan, sei schnell dabei!“

Laut Branchenbeobachter Wu können Nutzer täglich bis zu 1.000 Yuan (etwa 131 €) in den Fonds investieren, wobei die Mindestinvestition bei 10 Yuan liegt.

Alipay bleibt offiziell anti-Krypto

Bereits im Oktober 2019 verbot Alipay alle krypto-bezogenen Transaktionen. Dieser Schritt erfolgte zwei Jahre, nachdem die chinesische Regierung sämtliche Kryptobörsen im Land verboten hatte. Seither hat die Regierung ihre strikten Anti-Krypto-Maßnahmen weiter verschärft und ausgebaut.

Dennoch ist der Handel mit Kryptowährungen in China nicht illegal. Er ist über ausländische Plattformen möglich. So bietet beispielsweise die Ant Financial Services Group chinesischen Nutzern Zugang zu Investitionen in amerikanische ETFs.

Dass ein anti-krypto eingestelltes Unternehmen wie Alipay Anzeigen mit Krypto-Inhalten zeigt, ist jedoch bemerkenswert. Yifan He, CEO von Red Date Technology, einem Blockchain-Unternehmen, vermutet, dass die Anzeigen von externen Anbietern geschaltet wurden, die eine Gesetzeslücke ausnutzen. Er geht jedoch davon aus, dass diese Anzeigen bald wieder entfernt werden.

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Hat Bitcoin eine Zukunft in China?

Obwohl die chinesische Regierung Kryptowährungen weiterhin stark einschränkt, gibt es in China nach wie vor Befürworter von Krypto. Ein Beispiel ist Nano Labs, ein Unternehmen, das Chips für Krypto-Mining entwirft. Es akzeptiert seit Kurzem Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel über seinen Coinbase-Geschäftsaccount.

Auch gibt es optimistische Stimmen, die an eine bessere Zukunft für Bitcoin in China glauben. Der ehemalige Binance-CEO Changpeng Zhao äußerte kürzlich die Möglichkeit, dass China eines Tages Bitcoin-Reserven aufbauen könnte – ähnlich wie es der künftige US-Präsident Donald Trump für die Vereinigten Staaten plant.

Die Zukunft von Bitcoin in China bleibt ungewiss. Um die Entwicklungen zu verfolgen, sollten Sie unbedingt auf dem Laufenden bleiben und die neuesten Nachrichten aus der Welt der Kryptowährungen verfolgen.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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