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Bitcoin befindet sich laut einem verlässlichen Indikator wieder in einem Bullenmarkt

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Droht eine Korrektur? Bitcoin könnte dadurch unter 105.000 Dollar fallen

Foto: AdolescentChat/Shutterstock

Nach dem vorläufigen Abkommen zwischen China und den Vereinigten Staaten wirkt es fast so, als hätte der Handelskrieg nie stattgefunden. Bitcoin ist in den vergangenen Wochen förmlich durchgestartet und kämpft aktuell mit dem wichtigen Widerstand bei 104.000 US-Dollar. Gelingt es den Bullen, dieses Niveau zu durchbrechen, könnte dies den Beginn eines neuen Bullenmarkts markieren.

„Nicht ob, sondern wann“ – Analyst sicher: Bitcoin fällt weiter
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Zuverlässiger Indikator zeigt grüne Signale

Ein besonders verlässlicher zusammengesetzter Indikator deutet aktuell auf positive Marktbedingungen hin. Dabei handelt es sich um eine Kombination mehrerer Risikoindikatoren:

  • MOVE Index: Dieser misst die erwartete Volatilität am Markt für US-Staatsanleihen.
  • VIX Index: Auch bekannt als „Angstmesser“ der Wall Street, zeigt er die erwartete Volatilität für den S&P 500.
  • Credit Spreads: Diese zeigen an, wie viel mehr Zinsen risikoreichere Unternehmen im Vergleich zur US-Regierung zahlen müssen, um Kapital aufzunehmen. Sinkende Spreads deuten auf steigendes Vertrauen in die Wirtschaft hin.

Die Kombination dieser Indikatoren ist in den vergangenen Wochen deutlich gefallen – ein grundsätzlich positives Signal, das auf ein günstiges Marktumfeld für riskantere Anlagen wie Bitcoin hindeutet. Allerdings ist auch Vorsicht geboten.

Quelle: TradingView

Noch bestehen Risiken

Denn trotz dieser positiven Signale gibt es einige Unsicherheiten, die das Marktumfeld belasten:

  • Die weltweiten Importzölle befinden sich auf dem höchsten Stand seit Jahrzehnten.
  • Die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Zölle sind noch nicht vollständig in den Daten sichtbar.
  • Das Abkommen zwischen China und den USA ist nur vorläufig – langfristige Stabilität ist nicht garantiert.
  • Der starke Anstieg der letzten Wochen erhöht die Wahrscheinlichkeit von Gewinnmitnahmen.

All dies spricht gegen ein durchgehend optimales Anlageumfeld und relativiert die Erwartungen an eine nachhaltige bullische Phase. Zudem verlaufen nicht alle Bullenmärkte gleich: Unter den aktuellen Rahmenbedingungen erscheint ein 2021-ähnlicher Höhenflug eher unwahrscheinlich.

Positiv zu vermerken ist jedoch, dass die Angst vor einer globalen Rezession zunehmend in den Hintergrund tritt.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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