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Bitcoin auf Rekordhoch, doch niemand spricht über diese Gefahr

Besorgniserregende Entwicklung in den USA für den Kryptomarkt

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Bitcoin auf Rekordhoch, doch niemand spricht über diese Gefahr

Foto: Westlight/Shutterstock

Bitcoin (BTC) und Aktien erreichten gestern nach der Zinssenkung der US-Notenbank Federal Reserve neue Allzeithochs. Doch im Hintergrund braut sich ein ernstes Problem zusammen, das überraschend wenig Aufmerksamkeit erhielt.

Bitcoin-Kurs unter Druck während Optionen im Wert von 1,86 Milliarden Euro auslaufen
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Steigende Anleihezinsen – eine Gefahr für Bitcoin?

Besonders besorgniserregend ist, dass die stark gestiegenen Renditen auf langfristige US-Staatsanleihen kaum Beachtung fanden. Seit der ersten Zinssenkung am 18. September explodieren die Anleihezinsen, was langfristig ein Risiko für die US-Wirtschaft darstellt

Langfristige Zinsen explodieren. Quelle: Tradingview

Höhere Zinsen wirken sich auf Hypotheken, Unternehmenskredite und Konsumkredite aus – und könnten somit das Wirtschaftswachstum bremsen. Viele Analysten hatten erwartet, dass die Federal Reserve auf dieses Problem eingehen würde.

Bemerkenswert ist, dass niemand aus der Presse Fed-Vorsitzenden Jerome Powell auf die gestiegenen Anleihezinsen ansprach. Stattdessen kam die Frage, wie Powell reagieren würde, falls Donald Trump ihn zum Rücktritt auffordern sollte.

Powell stellte klar, dass er solche Forderungen ablehnen würde und im Amt bleiben werde. Trump, bekannt für seine pro-business-Politik, befürwortet niedrige Zinsen und stand in der Vergangenheit oft im Konflikt mit Powell, weil er die Zinssenkungen als zu langsam empfand.

Die derzeitigen hohen Anleihezinsen könnten jedoch die wirtschaftliche Stabilität gefährden und die sogenannte „weiche Landung“ der US-Wirtschaft in Frage stellen.

Kritik der Marktanalysten

Dass die Fed nicht auf die steigenden Anleihezinsen reagiert hat, sorgt bei Marktanalysten für Verwunderung, vor allem angesichts der möglichen negativen Folgen für die Wirtschaft.

Powells Ankündigung, als Vorsitzender im Amt zu bleiben, lässt offen, wie die Federal Reserve künftig mit der Zinspolitik umgeht. Die fehlende Aufmerksamkeit für die Problematik wirft Fragen zur Prioritätensetzung der Notenbank auf.

Auch für den Bitcoin-Kurs könnte dies eine besorgniserregende Entwicklung sein, da höhere Anleihezinsen die Attraktivität von Kryptoanlagen beeinträchtigen und die Risikobereitschaft der Investoren senken könnten.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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