2025 war ein großes Jahr für den Kryptomarkt, und Bitcoin (BTC) durchbrach mehrfach sein bisheriges Allzeithoch. Dennoch fühlt sich dieses Jahr für viele Anleger überraschenderweise etwas enttäuschend an.
Dan Held, ein bekannter früher Bitcoin-Investor und ehemaliger Stratege der Kryptobörse Kraken, spricht darüber in der neuesten Folge des New Era Finance Podcasts.
In einem Interview mit dem Krypto-Analysten Michaël van de Poppe liefert Held einen dringend benötigten Reality-Check für Anleger.
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2025 war ein Erfolg für Bitcoin
Held beschreibt ein auffälliges Phänomen im aktuellen Marktumfeld: Trotz eines Bitcoin-Kurses nahe der psychologisch wichtigen Marke von 100.000 US-Dollar verspüren viele Anleger ein Gefühl der Unzufriedenheit.
„Menschen sind enttäuscht, weil der Preis (noch) nicht bei einer Viertel- oder halben Million US-Dollar liegt“, erklärt Held.
Dem stellt er jedoch eine nüchterne Perspektive entgegen. Eine Versechsfachung des Preises seit den Tiefstständen bei rund 15.000 US-Dollar sei eine außergewöhnliche Leistung und ein klares Zeichen für die Reifung von Bitcoin.
Darüber hinaus markiert 2025 das Jahr, in dem die traditionelle Finanzwelt endgültig eingelenkt hat. Während Führungskräfte großer Banken Bitcoin früher belächelten, gehören sie heute zu seinen stärksten Befürwortern.
Laut Held hat sich Bitcoin nicht verändert, um in deren Welt zu passen – die Banken haben ihre Systeme an Bitcoin angepasst. Die erfolgreiche Einführung von Bitcoin-ETFs habe für einen kontinuierlichen Kapitalzufluss gesorgt.
Es gibt noch viel Raum für Wachstum
Ein weiteres zentrales Thema des Gesprächs ist die technologische Transformation von Bitcoin. Jahrelang wurde Bitcoin vor allem als passives „digitales Gold“ betrachtet, das ungenutzt in Wallets liegt. Nun erlebt das Netzwerk jedoch eine Renaissance.
Durch den Aufstieg sogenannter Layer-2-Lösungen und Meta-Protokolle erhält Bitcoin Funktionen, die zuvor Netzwerken wie Ethereum (ETH) vorbehalten waren.
Held, der eng in diese Entwicklungen eingebunden ist, sieht Bitcoin-DeFi als den nächsten großen Schritt. Nutzer können damit Kredite aufnehmen und Renditen erzielen, indem sie Bitcoin als Sicherheit hinterlegen.
Das sei nicht nur eine neue Anwendung, sondern auch entscheidend für die langfristige Zukunft des Netzwerks: Transaktionsgebühren aus diesen Aktivitäten sollen künftig die Netzwerksicherheit finanzieren, wenn die Blockbelohnungen für Miner weiter sinken.
Investition in mentale Ruhe
Zum Abschluss des Interviews teilt Held eine persönliche Lektion zur Psychologie von Vermögen.
Er warnt vor der mentalen Belastung extrem risikoreicher Portfolios und betont, dass wahrer Reichtum nicht in Zahlen messbar sei, sondern in der Freiheit über die eigene Zeit.
Diese Episode bietet eine seltene Kombination aus tiefgehender Marktanalyse und menschlicher Weisheit. Für alle, die das tägliche Kursrauschen ausblenden und die langfristigen Grundlagen der Krypto-Zukunft verstehen wollen, ist dieses vollständige Gespräch mit Dan Held absolut sehenswert.
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