Stephanie Morgenroth Stephanie Morgenroth
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Bitcoin auf 135.000 $? So wollen Staaten ihre Schulden tilgen

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Bitcoin befindet sich aktuell in einer spannenden Phase – und zwar nicht nur preislich. Mehrere Länder haben bereits bei Binance angefragt, um Unterstützung bei der Einrichtung strategischer Bitcoin-Reserven zu erhalten.

Der aktuelle CEO von Binance bestätigte dies kürzlich. Was steckt dahinter und warum interessieren sich plötzlich ganze Staaten für Bitcoin (BTC)?

Ich habe mit Roman Reher von Blocktrainer darüber gesprochen, warum Bitcoin deutlich mehr ist als nur ein Spekulationsobjekt und warum wir dieses Jahr noch den 135.000 $-Meilenstein erreichen könnten.

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Warum Staaten auf Strategische BTC-Reserven setzen

Die globale Wirtschaftslage ist angespannt. Nationalstaaten stehen vor einem gemeinsamen Problem: Die Entwertung der eigenen Währung durch ständig steigende Schulden.

Der US-Dollar als Weltreservewährung hat seine Inflation jahrzehntelang in die Welt exportiert. Mittlerweile ist diese Position jedoch gefährdet – sechzehn Länder benutzen den US-Dollar bereits nativ als Landeswährung, und über achtzig Länder wickeln ihren täglichen Handel damit ab.

Wie Roman Reher im Interview betonte: „So oder so wird jede Fiatwährung früher oder später an der Hyperinflation scheitern, da führt gar kein Weg dran vorbei.”

Wir haben dieses Muster beim Römischen Reich, der Weimarer Republik und dem British Empire gesehen. In dieser Situation bietet Bitcoin etwas revolutionäres: absolute Knappheit (maximal 21 Millionen Stück) und vollständige Unabhängigkeit von Zentralbanken.

Ein Konzept, das Michael Saylor für Japan vorgestellt hat, veranschaulicht die Möglichkeiten: Japan könnte auf einen Schlag ein Drittel seiner Geldreserven in Bitcoin investieren.

Wenn Bitcoin sich dann verfünffacht oder versechsfacht, könnte Japan seine gesamte Staatsschuld damit tilgen. Diese Strategie ist nicht nur für kleinere Volkswirtschaften interessant – selbst die USA mit ihren 35 Billionen Dollar Schulden könnten langfristig davon profitieren.

Bitcoin: Wertspeicher und digitales Gold

Gold ist seit fünftausend Jahren ein bewährter Wertspeicher, hat aber einen entscheidenden Nachteil: Es ist nicht digital. Der Transport ist teuer und schwierig, und die tatsächliche Menge an physischem Gold ist kaum überprüfbar.

Der Handel erfolgt hauptsächlich über digitale Zertifikate, deren Menge bereits ein Vielfaches des tatsächlich existierenden Goldes ausmacht.

Bitcoin löst diese Probleme. Es kombiniert die digitale Informationsgeschwindigkeit mit einer überprüfbaren, realen Menge. Jeder kann selbst verifizieren, wie viel Bitcoin existiert, ohne auf Vertrauensparteien angewiesen zu sein.

Dies macht Bitcoin zu einem besseren Wertspeicher als Gold, auch wenn es dieses gesellschaftliche Vertrauen noch aufbauen muss, das Gold durch seine 5000-jährige Geschichte bereits genießt.

Besonders faszinierend ist, dass wir gerade einen Vertrauensverlust in die zentralen Systeme beobachten. Roman erklärt: „Larry Fink sagt vor laufender Kamera im Fernsehen: Bitcoin ist eine Flucht in die Qualität.”

Der BlackRock-CEO warnt vor ‚düsteren Zeiten‘ für den Dollar, wenn die USA nicht effizienter werden.

Roman veranschaulicht das Potenzial: „Wenn nur die Pensionskassen, die staatlichen, ihr Kapital in Bitcoin stecken, und zwar zwei Prozent, dann würden wir schon fast eine Verzehnfachung des Bitcoin-Preises sehen.”

Das ist jetzt die wichtigste Bitcoin-Grafik der Welt
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Was wir 2025 von Bitcoin erwarten können

Könnte Bitcoin dieses Jahr noch die 135.000 $-Marke knacken? Auf meine Frage antwortete Roman mit einem klaren ‚Ja‘, und erklärte:

„Die aktuelle Zoll-Kriegsthematik lockert sich auf, weil wir das Dekret haben zur Schaffung einer strategischen Bitcoinreserve, von der ich mir vorstellen kann, dass sie dieses Jahr noch startet.”

Allein das wäre ein unfassbar positives Signal.

Die globale Geldmenge steigt gerade, der Dollar wertet ab, und alle anderen Währungen werden in Dollar bewertet. Roman betont, dass Bitcoin historisch immer nachgezogen hat, wenn solche globalen Geldmengenerhöhungen stattfanden.

Zudem stehen wir aktuell bei einem Kurs, der auf dem Niveau war, bevor wir all diese positiven politischen Entscheidungen aus den USA gehört haben.

Bitcoin ist nicht einfach nur eine Kryptowährung. Roman definiert es als ein Informationsnetzwerk, das in dieser Zeit der schnellen Information 100% valide Informationen erzeugt, und das auf Basis in der Realität geleisteter Arbeit.

Er bezeichnet Bitcoin als die spannendste intellektuelle Reise, die du gehen kannst, weil Bitcoin jeden Lebensbereich irgendwie berührt.

Willst du mehr über Bitcoin erfahren und tiefer in die Welt der Kryptowährungen eintauchen? Dann schau auf meinem YouTube-Kanal vorbei! Dort teile ich regelmäßig exklusive Interviews mit Experten wie Roman und analysiere die neuesten Entwicklungen im Kryptomarkt. Verpasse keine Chance mehr, von den kommenden Bitcoin-Bewegungen zu profitieren!

 

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Über den Autor:
Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth ist seit Juli 2024 Autorin bei Crypto Insiders. Ursprünglich absolvierte sie ein Medizinstudium und promovierte in diesem Fachbereich. Während ihrer Tätigkeit als Therapeutin entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Vermitteln von Wissen. 2020 stieß sie auf Kryptowährungen und Blockchain-Technologie und gründete 2021 den YouTube-Kanal „MissCrypto“, um ihr Wissen zu teilen. Ihre Expertise liegt in den Bereichen Kryptowährungen, Blockchain, Finanzen und Web3. Stephanie ist regelmäßige Sprecherin auf Konferenzen und eine gefragte Ansprechpartnerin für deutsche Medien.

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