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Der Bitcoin (BTC)-Preis hat sich zuletzt stabilisiert und die extreme Spekulation scheint vorüber. Dennoch zahlen Anleger Rekordbeträge, um sich gegen einen möglichen Kursrückgang abzusichern. Laut einem neuen Bericht des Vermögensverwalters VanEck deutet dies auf extreme Vorsicht und Angst im Markt hin.
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Kurz zusammengefasst
- Anleger zahlen Rekordpreise für Put-Optionen, die wie eine Versicherung gegen einen fallenden Bitcoin-Preis funktionieren.
- Die Kosten für diese Absicherung sind derzeit dreimal so hoch wie während des großen Marktcrashs im Jahr 2022.
- Eine Analyse von VanEck zeigt, dass solche Angstphasen in der Vergangenheit oft starken Kursanstiegen vorausgingen.
Angst im Markt ist messbar
Die Analyse von VanEck konzentriert sich auf den Preis, den Händler für sogenannte Put-Optionen zahlen. Dabei handelt es sich um Kontrakte, die an Wert gewinnen, wenn der Bitcoin-Preis fällt.
Die Prämien für diese Optionen haben ein Rekordniveau erreicht, was bedeutet, dass Wetten auf weiter fallende Kurse derzeit sehr gefragt sind.
In den vergangenen 30 Tagen gaben Händler etwa 685 Millionen US-Dollar für diese Kontrakte aus. Gleichzeitig sanken die Ausgaben für Call-Optionen, die auf steigende Kurse setzen, um 12 Prozent auf 562 Millionen US-Dollar.
Vergleich mit früheren Krisen
Die aktuellen Absicherungskosten sind historisch außergewöhnlich hoch. Laut VanEck liegen die Prämien derzeit etwa dreimal so hoch wie während der Marktkrise im Jahr 2022. Damals sorgten der Zusammenbruch der Terra/Luna-Stablecoin sowie Probleme rund um Ethereum (ETH) für große Panik.
Auch das Verhältnis zwischen Put- und Call-Optionen erreichte den höchsten Stand seit Juni 2021. Damals wurde der Markt durch das harte Vorgehen Chinas gegen Bitcoin-Miner erschüttert.
Historische Analyse bietet eine andere Perspektive
Obwohl die Zahlen auf große Angst hindeuten, setzt VanEck sie in den Kontext der vergangenen sechs Jahre. Die Analyse zeigt, dass vergleichbare Angstphasen unter Anlegern häufig starken Kursanstiegen vorausgingen.
Im Durchschnitt stieg der Bitcoin-Kurs in den 90 Tagen nach einem solchen Angsthöhepunkt um 13 Prozent. Über ein ganzes Jahr betrachtet lag der durchschnittliche Anstieg sogar bei 133 Prozent.
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