Foto: Jolanta Mosakovska (Shutterstock)
Ostern steht symbolisch für Erneuerung, und auffälligerweise zeigt auch die Geschichte von Bitcoin rund um diesen Feiertag interessante Entwicklungen. Wer auf den Kurs rund um Ostern in den vergangenen zehn Jahren zurückblickt, erhält eine kompakte Momentaufnahme der verschiedenen Marktzyklen, die der Kryptomarkt durchlaufen hat: von der Erholung nach einem Bärenmarkt über starke Bullruns bis hin zu neuen Korrekturen.
Von der Erholung zu Bullenmärkten
Im Jahr 2016 stand Bitcoin am Ostersonntag bei 374,68 Euro – eine Phase, in der sich der Markt nach dem langen Bärenmarkt von 2014 und 2015 vorsichtig erholte. Die Stimmung begann sich langsam zu drehen, im Vorfeld des Halvings in jenem Jahr.
Der darauffolgende Bullenmarkt wurde schnell sichtbar. Rund um Ostern 2017 wurde Bitcoin bei etwa 1.120 Euro gehandelt, während das Interesse von Privatanlegern rasch zunahm und erste Anzeichen des ICO-Hypes erkennbar wurden.
Nach dem Höhepunkt Ende 2017 kühlte der Markt deutlich ab. An Ostern 2018 stand Bitcoin bei 5.636 Euro – mitten in einer Phase, in der der Kryptomarkt die Nachwirkungen der Blase verarbeitete.
2019 stabilisierte sich der Markt etwas. Bitcoin notierte rund um Ostern bei 4.719 Euro, eine Phase, in der Investoren vorsichtig zurückkehrten und die Grundlage für den nächsten Zyklus gelegt wurde.
Das Jahr 2020 wurde stark von der Corona-Pandemie und weltweiter wirtschaftlicher Unsicherheit geprägt. Rund um Ostern stand Bitcoin bei 6.315 Euro, kurz nach der scharfen Marktkorrektur im März desselben Jahres.
Der nächste Bullenmarkt wurde 2021 deutlich sichtbar, als Bitcoin rund um Ostern 49.471 Euro notierte. In dieser Phase wuchs das institutionelle Interesse stark, wobei Unternehmen und große Investoren erstmals in größerem Umfang einstiegen.
Neue Zyklen und die Reifung des Marktes (2022–2025)
Danach folgte erneut eine Phase der Abkühlung. Rund um Ostern 2022 stand Bitcoin bei 36.700 Euro, während der Markt mit strafferen geldpolitischen Bedingungen und nachlassender Risikobereitschaft zu kämpfen hatte.
2023 fiel der Kurs weiter auf 25.963 Euro rund um Ostern – eine Phase, in der sich der Markt noch von mehreren Krypto-Insolvenzen und Vertrauensschocks aus dem Vorjahr erholte.
Die Stimmung drehte sich jedoch erneut im Jahr 2024. An Ostern notierte Bitcoin bei 66.101 Euro, getragen von zunehmendem institutionellem Interesse und der fortschreitenden Reifung des Marktes.
2025 erreichte Bitcoin rund um Ostern sogar etwa 75.100 Euro, womit der Aufwärtstrend des neuen Zyklus deutlich sichtbar wurde.
In diesem Jahr ist Bitcoin im Vergleich zum Vorjahr an Ostern deutlich gefallen. Der Kurs schwankt derzeit um die 58.000 Euro und startete am ersten Osterfeiertag selbst sogar noch niedriger.
Auch wenn ein oder zwei einzelne Tage natürlich keinen Trend bestimmen, zeigt dieses „Oster-Barometer“ vor allem, wie stark Bitcoin im Laufe der Jahre mit seinen eigenen Marktzyklen mitgewachsen ist – von einem Nischen-Investment zu einem weltweit diskutierten Makro-Asset.
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