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Ökonomen der Bank of America warnen vor einem unerwarteten Schritt der US-Notenbank (Fed): einer Zinserhöhung statt einer Zinssenkung. Steigende Energiepreise infolge des Kriegs im Iran könnten die Fed zu dieser Maßnahme veranlassen.
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Kurz zusammengefasst
- Die Bank of America zieht eine Zinserhöhung der Fed infolge des Kriegs im Iran in Betracht.
- Dieses Szenario ist nur möglich, wenn Fed-Chef Powell länger im Amt bleibt, die Arbeitslosigkeit niedrig bleibt und sich die Inflation ausweitet.
- Analysten gehen davon aus, dass eine Zinserhöhung kurzfristig negativ für Bitcoin (BTC) ist, langfristig jedoch positiv sein kann.
Drei Voraussetzungen für eine Zinserhöhung
Die meisten Experten erwarten, dass die US-Notenbank die Zinsen in diesem Jahr senkt. Dennoch rechnen Ökonomen der Bank of America mit einer überraschenden Wendung. Ihrer Ansicht nach könnten die Zinsen steigen, wenn drei spezifische Bedingungen erfüllt sind.
FED HIKE BACK IN PLAY IF OIL SHOCK PERSISTS
Bank of America says markets have largely ruled out Fed rate cuts—and are now asking what could trigger hikes instead.
The bank outlines three key conditions: a stable labor market, Jerome Powell staying as Chair, and a sustained but… pic.twitter.com/t0z8d6EnIi
— *Walter Bloomberg (@DeItaone) March 20, 2026
Die erste Voraussetzung ist eine Verlängerung der Amtszeit des aktuellen Fed-Vorsitzenden Jerome Powell. Sein möglicher Nachfolger gilt nämlich als Befürworter niedrigerer Zinsen.
Zweitens muss die Arbeitslosigkeit in den USA niedrig bleiben (unter 4,5 Prozent). Die dritte Voraussetzung ist, dass sich die Inflation ausweitet und nicht nur auf Energiepreise beschränkt bleibt. Die Kerninflation liegt mit 2,8 Prozent bereits seit fast fünf Jahren über dem Zielwert von zwei Prozent.
Steigende Ölpreise als Haupttreiber
Der Krieg im Iran ist der wichtigste Auslöser für dieses Szenario, da er die globalen Energiemärkte stört. Laut der Bank könnte eine Phase mit Ölpreisen zwischen 80 und 100 US-Dollar pro Barrel die Inflation deutlich anheizen.
Die Bank beobachtet bereits, dass sich der Preisdruck ausweitet. So steigen etwa die Transportkosten für Düngemittel und Aluminium, was ein Vorbote für eine breitere Inflation sein könnte.
Was bedeutet das für Bitcoin?
Welche Auswirkungen hätte eine unerwartete Zinserhöhung auf risikoreiche Anlagen wie Bitcoin? Analysten sind sich uneinig. James Butterfill von CoinShares erklärte gegenüber Decrypt, dass er kurzfristig eine negative Reaktion erwartet.
Er fügt jedoch hinzu, dass Bitcoin anschließend „ziemlich gut performen kann“, sobald sich die Erkenntnis durchsetzt, dass eine Phase der Stagflation bevorstehen könnte – also eine wirtschaftlich schwierige Situation mit geringem Wachstum und hoher Inflation.
Andere Experten, wie Zach Pandl von Grayscale, rechnen nicht mit einer baldigen Zinserhöhung. Er geht davon aus, dass die Fed die hohen Ölpreise als vorübergehendes Problem betrachten wird.
Die jüngste Stärke des Bitcoin-Kurses führt er auf positive Nachrichten zu Stablecoins sowie darauf zurück, dass die Kryptowährung zuvor zu stark gefallen war.
Trotz dieses Szenarios der Bank of America bleibt die allgemeine Erwartung bestehen, dass die Federal Reserve die Zinsen in diesem Jahr zweimal senken wird. Die Analyse ist daher vor allem als „Was-wäre-wenn“-Szenario zu verstehen – für den Fall, dass geopolitische Spannungen und Inflation weiter zunehmen.
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