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Laut Brian Moynihan, dem Chef der Bank of America, startet die US-Wirtschaft 2026 aus einer starken Ausgangsposition. In einem Interview mit CBS News erklärt er, dass solange die Beschäftigung hoch bleibt und die Löhne weiter steigen, der wirtschaftliche Motor weiterläuft.
Sein Kernpunkt ist einfach: Solange Amerikaner Arbeit haben und etwas mehr verdienen, konsumieren sie weiter – und damit bleibt die Wirtschaft stabil. Was bedeutet das für den Bitcoin-Kurs?
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Höhere Wachstumsprognose für 2026
Die Bank of America hat ihre Wachstumsprognose für die USA inzwischen nach oben korrigiert. Während die Bank vor einigen Monaten noch von etwa 1,5 Prozent Wachstum ausging, liegt die neue Prognose für 2026 bei rund 2,4 Prozent.
Diese Anpassung beruht vor allem auf zwei Faktoren:
- Steuersenkungen, die den finanziellen Spielraum erhöhen
- Zunehmende Unternehmensinvestitionen, die sich allmählich in der Wirtschaft bemerkbar machen
Laut Moynihan sorgen diese Impulse dafür, dass das Wachstum länger anhalten kann als bisher angenommen. In dem Gespräch erklärt er, wie das zusammenhängt.
Alles hängt vom Konsumenten ab
Gleichzeitig weist der CEO auf einen Schwachpunkt hin: den amerikanischen Verbraucher. Rund siebzig Prozent der wirtschaftlichen Aktivität in den USA entfallen auf den Konsum. Wenn Haushalte zurückhaltender werden und ihre Ausgaben einschränken, kann das Wachstum schnell nachlassen.
Darüber hinaus nennt Moynihan externe Risiken, die schwer vorherzusagen sind:
- geopolitische Konflikte
- plötzliche Marktschocks
- Cybervorfälle
Derzeit sieht er diese Risiken noch nicht in den Daten, aber sie stellen potenzielle Bruchstellen für 2026 dar.
Was bedeutet das für Bitcoin?
Für Bitcoin ergibt sich daraus ein gemischtes, aber interessantes Bild. Eine stabile Wirtschaft mit solidem Wachstum und anhaltendem Konsum ist kurzfristig nicht unbedingt ideal für Bitcoin.
In einem solchen Umfeld sehen Anleger weniger Anlass, auf alternative Anlagen auszuweichen, und konzentrieren sich eher auf Aktien und traditionelle Märkte.
Gleichzeitig liegt hier auch der Keim für eine spätere Verschiebung. Wenn das Wachstum stark von Stimuli, Steuermaßnahmen und einem Verbraucher abhängt, der bereits durch Schulden und Inflation belastet ist, kann das Vertrauen schnell kippen, sobald dieser Motor ins Stocken gerät.
In einem solchen Szenario, in dem das Wirtschaftswachstum sich als anfällig erweist und Risiken Realität werden, könnte Bitcoin wieder attraktiv werden – als Absicherung gegen politische Fehlentscheidungen, Schuldenprobleme und unerwartete Schocks.
Die Aussage von Moynihan unterstreicht vor allem eines: Solange alles gut läuft, bleibt BTC im Hintergrund. Aber gerade die Abhängigkeit von einer einzigen Stütze – dem Konsumenten – erhöht die asymmetrische Attraktivität von Bitcoin, sobald sich das Bild ändert.
Kurz gesagt: 2026 beginnt wirtschaftlich stark, aber nicht ohne Bruchlinien. Und genau in diesen Bruchlinien liegt die langfristige Geschichte für Bitcoin.
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