Foto: Crypto Insiders / Arthur Hayes op X
Bitcoin hatte es im vergangenen Jahr schwer gegenüber Gold und amerikanischen Technologieaktien, aber laut Arthur Hayes ist das kein Grund, das Handtuch zu werfen. Der Mitgründer von BitMEX glaubt, dass Bitcoin im Jahr 2026 wieder voll im Fokus steht und sogar neue Preisrekorde aufstellen kann.
Der Schlüssel? Mehr Dollar-Liquidität und eine amerikanische Regierung, die den Geldhahn weiter aufdreht. Immer als Erster die Krypto-News erhalten? Lade die kostenlose Krypto-News-App herunter.
Dollar-Liquidität als Motor für Bitcoin
Hayes sieht die Performance von Bitcoin vor allem als Ableitung dessen, was mit dem Dollar passiert. Im Jahr 2025 ging die Liquidität (verfügbares Geld im Markt) zurück und das war deutlich am Kryptomarkt zu spüren. Bitcoin schloss das Jahr mit einem Verlust von über vierzehn Prozent ab, während Gold regelrecht explodierte mit einem Anstieg von mehr als 44 Prozent. Auch der Nasdaq blieb stark, trotz der Verknappung des Geldmarktes.
Laut Hayes ändert sich das im Jahr 2026. Er erwartet, dass die amerikanische Zentralbank (Federal Reserve) erneut Raum in der Bilanz schafft, beispielsweise durch Stimulierungsmaßnahmen und lockerere finanzielle Bedingungen. Niedrigere Hypothekenzinsen und Banken, die leichter Geld an staatlich unterstützte Sektoren verleihen, gehören seiner Meinung nach ebenfalls dazu.
„Wenn Gold und der Nasdaq die ganze Aufmerksamkeit bekommen, wie findet Bitcoin dann seinen Groove zurück? Dann muss die Dollar-Liquidität wachsen. Und daran glaube ich fest für 2026″, so Hayes.
Mehr Liquidität bedeutet laut ihm, dass Anleger erneut nach Assets suchen, die von Geldentwertung profitieren. Bitcoin passt perfekt in dieses Bild, weil es keine zentrale Partei gibt, die das Angebot anpassen kann.
Nasdaq, KI und die amerikanische Regierung
Dass Bitcoin im vergangenen Jahr hinter Technologieaktien zurückblieb, hat laut Hayes einen klaren Grund. Artificial Intelligence (künstliche Intelligenz, KI) ist in kurzer Zeit zu einem strategischen Schwerpunkt sowohl für die USA als auch für China geworden. Dadurch fließt Kapital in Richtung allem, was mit KI zu tun hat, unabhängig von den tatsächlichen Renditen. Staatliche Investitionen und politische Entscheidungen verdrängen hier die normale Marktdynamik.
Tech war dadurch der am besten performende Sektor innerhalb des S&P 500 im Jahr 2025, mit einer Rendite von fast 25 Prozent. Bitcoin fiel aus diesem Boot, einfach weil die Liquidität es nicht unterstützte. Das sieht Hayes nicht als Schwäche von Bitcoin selbst, sondern als temporären Effekt der Geldpolitik.
Er verknüpft das auch mit Geopolitik. Die USA investieren seiner Meinung nach weiterhin massiv in Verteidigung und strategische Industrien, finanziert über das Bankensystem. Das sorgt langfristig für mehr Geld im Umlauf. Und genau dort kommt Bitcoin wieder ins Spiel.
Hayes nennt Bitcoin „monetäre Technologie“, die ihren Wert aus der Ablehnung von Fiatvaluta bezieht. Solange Regierungen mit Gelddruckern die Inflation anheizen, bleibt Bitcoin relevant. Für einen Kurs um die 100.000 Dollar ist laut ihm aber eines nötig: anhaltende Ausweitung der Geldpolitik. Dieses Szenario hält er für alles andere als unrealistisch.
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