Arthur Hayes: „Der jüngste Bitcoin-Tiefpunkt war der Boden“

2 Min. Lesedauer
26. Nov. 2025, 14:07

Arthur Hayes teilte kürzlich seine bemerkenswerten Erwartungen für Bitcoin (BTC), basierend auf wichtigen wirtschaftlichen Signalen.

Gleichzeitig sorgen Entwicklungen rund um die US-Notenbank und andere finanzielle Faktoren für neue Spekulationen. Was bedeutet das für die Zukunft von Krypto?

Die Prognose von Hayes

In einem Beitrag auf X erklärte Hayes, dass er erwartet, dass die Untergrenze von 80.000 Dollar für Bitcoin hält.

Seiner Meinung nach könnte der Kurs noch etwas zwischen 80.000 und 90.000 Dollar schwanken, doch im nächsten Jahr sieht er große Bewegungen auf uns zukommen.

Er stützt diese Prognose auf mehrere makroökonomische Faktoren. So wird die US-Notenbank (FED) am 1. Dezember 2025 mit dem Quantitative Tightening aufhören – einer Maßnahme, die die Geldmenge verringert, um die Inflation zu bekämpfen.

Außerdem verweist Hayes auf eine Zunahme von Krediten durch US-Banken. Wenn diese beiden Faktoren zusammenkommen, wird mehr Liquidität – also mehr verfügbares Geld – in den Markt fließen.

Dies könnte Investoren dazu bewegen, mehr Kapital in den Kryptomarkt zu investieren, wovon sowohl Bitcoin als auch Altcoins profitieren könnten.

Bereits am 21. November schrieb Hayes, dass eine quantitative Lockerung durch die Fed notwendig sei. Seiner Ansicht nach müssten Technologieaktien, einschließlich Krypto, zunächst an Wert verlieren, bevor eine Erholung stattfinden könne.

Erst wenn wieder mehr Geld verfügbar sei, werde sich der Markt seiner Meinung nach wirklich erholen.

Zinspolitik der FED

Das Plattform-Tool FedWatch, das die Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen durch die FED verfolgt, prognostiziert eine 80-prozentige Chance, dass der Leitzins am 10. Dezember gesenkt wird.

Noch letzte Woche lag diese Wahrscheinlichkeit bei 42 Prozent. Eine Zinssenkung wäre laut Experten positiv für den Kryptomarkt, da niedrigere Zinsen Investoren dazu ermutigen, mehr Risiko einzugehen und nach höheren Renditen zu suchen, als Staatsanleihen bieten.

Ökonom zeigt sich überrascht über die FED

Der Ökonom Mohamed El-Erian äußerte auf X seine Verwunderung über das Verhalten der US-Notenbank.

Er teilte eine Bloomberg-Grafik, die zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung innerhalb kurzer Zeit von 90 Prozent auf 30 Prozent fiel, um anschließend wieder auf etwa 70 Prozent zu steigen.

El-Erian betonte, dass die FED, die eigentlich Vorhersehbarkeit und Stabilität bieten soll, derzeit genau das Gegenteil zeigt.

Seiner Meinung nach verursacht die Bank durch Shutdowns und andere Probleme Störungen im globalen Zahlungssystem, während es an einem klaren strategischen Rahmen fehlt.

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