Gino Presti Gino Presti
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Analyst: „Gold und Bitcoin schützen vor Inflation“

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Gold extrem gefragt – was bedeutet das für Bitcoin?

Quellen: JulieStar und RomanR/Shutterstock

Fast jede große Marktkrise bietet Chancen – für alle, die Wissen und Überzeugung mitbringen. Das erklärt Matthew Piepenburg im Podcast von New Era Finance. Seiner Meinung nach ist der Ein- oder Ausstieg am schwierigsten. Dennoch handelt er mit Gold überhaupt nicht.

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Kurz zusammengefasst:

  • Den richtigen Verkaufszeitpunkt zu wählen ist laut Piepenburg am schwierigsten.
  • Gold ist eine Versicherung gegen Geldabwertung.
  • Bitcoin ähnelt Gold, ist aber riskanter.

Der richtige Verkaufszeitpunkt

Zum richtigen Zeitpunkt zu verkaufen – das ist der schwierigste Teil des Investierens, erklärt Matthew Piepenburg im Podcast von New Era Finance. Er ist Finanzanalyst, Autor und Partner beim Goldinvestor Von Greyerz.

Viele Anleger halten zu lange an Positionen fest oder steigen zum falschen Zeitpunkt aus, sagt Piepenburg:

„Der Ausstieg ist das Schwierigste.“

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Gold als Schutz vor Inflation

Laut Piepenburg ist Gold auch nichts, in das man ständig ein- und aussteigen sollte. Er sieht Gold vor allem als Mittel, mit dem Anleger sich gegen Geldabwertung infolge von Inflation absichern können.

Das Finanzsystem steht seiner Meinung nach strukturell unter Druck, mit einer weltweiten Schuldenlast, die nicht tragbar ist. Das werde letztlich zu mehr Inflation und Geldabwertung führen, meint er – mit sinkender Kaufkraft für traditionelle Währungen und steigenden Kursen für knappe Vermögenswerte wie Gold und Bitcoin (BTC) als Folge.

Gold: „Kein Trade, sondern Versicherung“

Bitcoin ist laut Piepenburg eine Art modernes „digitales Gold“. Beide haben vergleichbare Eigenschaften und profitieren seiner Meinung nach vom schwindenden Vertrauen in traditionelle Fiat-Währungen.

Dennoch gibt es laut ihm auch wichtige Unterschiede. Bitcoin ist seiner Meinung nach riskanter und spekulativer, während Gold eine lange Geschichte als Versicherung gegen Geldabwertung hat. In Gold zu investieren lohnt sich daher nicht wegen des Gewinnpotenzials, erklärt Piepenburg, sondern um Vermögen zu schützen und zu erhalten:

„Gold ist kein Trade, sondern eine Versicherung.“

Knappe Vermögenswerte

Ein Punkt steht für Piepenburg im Mittelpunkt: In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit verschiebt sich Kapital hin zu Dingen, die knapp und unabhängig vom traditionellen Finanzsystem sind. Ob Anleger dabei Gold oder Bitcoin wählen, hängt laut ihm vor allem von ihrer Risikobereitschaft und Überzeugung ab.

Piepenburg warnt jedoch vor dem Investieren ohne Strategie oder Marktkenntnisse. Fehlen diese, laufen Anleger Gefahr, genau zum falschen Zeitpunkt und auf die falsche Weise zu handeln. Geduld und Marktkenntnisse bleiben laut ihm unverzichtbar – besonders wenn der Markt unter Druck steht und die Volatilität zunimmt.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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