Gino Presti Gino Presti
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Analyst: Bitcoin droht bei fallendem Ölpreis ein Absturz

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Enormer Geldzufluss in Hedgefonds: Mögliches Krisenjahr in Aussicht

Foto: Artit Wongpradu/Shutterstock

Aktuell sorgt der explodierende Ölpreis für massive Probleme an den Finanzmärkten. Viele Anleger gehen daher davon aus, dass ein sinkender Ölpreis künftig gute Nachrichten für die Wirtschaft und die Finanzmärkte bedeutet. Aber laut dem pseudonymen Makro-Analysten EndGame Macro kann das Gegenteil der Fall sein.

Ein starker Rückgang der Ölpreise kann vielmehr ein Signal dafür sein, dass die Weltwirtschaft in ernsten Schwierigkeiten steckt. In diesem Szenario könnte auch der Bitcoin-Kurs stark unter Druck geraten.

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Öl stieg nicht wegen einer starken Wirtschaft

Der aktuelle Anstieg der Ölpreise über 100 Dollar pro Barrel kam laut dem Analysten nicht durch starkes Wirtschaftswachstum zustande. Der Hauptgrund ist der Krieg rund um Iran, der eine sogenannte geopolitische Risikoprämie in die Energiepreise eingebaut hat.

Laut EndGame Macro stand die Weltwirtschaft bereits unter Druck, bevor die Spannungen im Nahen Osten eskalierten:

  1. Das Wirtschaftswachstum verlangsamte sich bereits
  2. Verbraucher standen bereits unter finanziellem Druck
  3. Die Welt befand sich nicht in einer starken wirtschaftlichen Expansion
  4. Der steigende Ölpreis trifft also auf eine bereits geschwächte Wirtschaft
  5. So kann die Wirtschaft in eine Abwärtsspirale geraten

Er skizziert dafür eine mögliche Kettenreaktion, die sich relativ einfach nachvollziehen lässt:

  1. Ölpreise steigen durch Geopolitik
  2. Der Krieg rund um Iran treibt Energiepreise in die Höhe
  3. Höhere Energiepreise wirken wie eine Steuer
  4. Haushalte zahlen mehr für Benzin
  5. Transport und Logistik werden teurer
  6. Unternehmen haben höhere Kosten
  7. Margen schrumpfen, weil Energie und Rohstoffe teurer werden
  8. Verbraucher geben weniger aus
  9. Geld fließt in Energie und weniger in andere Produkte
  10. Die Energienachfrage bricht schließlich ein
  11. Wenn Volkswirtschaften sich verlangsamen, sinkt die Nachfrage nach Öl

Die Folge: Ölpreise können letztlich stark fallen – nicht weil sich alles erholt, sondern gerade weil die Wirtschaft stark geschwächt ist.

Warum das schlechte Nachrichten für Bitcoin sein können

Für Bitcoin (BTC) wäre ein solches Szenario laut vielen Analysten besonders negativ. Bitcoin reagiert oft stark auf die Liquidität und das Risikosentiment an den Finanzmärkten. Wenn die oben beschriebene wirtschaftliche Kettenreaktion Realität wird, kann das zu Folgendem führen:

  • geringerem Wirtschaftswachstum
  • weniger Investitionen
  • sinkenden Aktienmärkten
  • weniger Liquidität im Finanzsystem

In einem solchen Umfeld verkaufen Anleger häufig zuerst ihre risikoreichsten Anlagen – und dazu gehört Bitcoin meistens.

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Sinkende Ölpreise müssen keine guten Nachrichten sein

Ein Rückgang der Energiepreise klingt auf den ersten Blick positiv. Aber laut EndGame Macro kann er gerade ein Zeichen dafür sein, dass der wirtschaftliche Schaden bereits angerichtet ist. In diesem Szenario würde ein starker Rückgang der Ölpreise nicht auf Erholung hinweisen, sondern auf Nachfragezerstörung durch eine sich abschwächende Weltwirtschaft.

Und wenn das eintritt, könnte auch der Bitcoin-Kurs erneut stark unter Druck geraten.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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