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Der Kryptomarkt hat in der vergangenen Woche einen deutlichen Rückgang erlebt. Die Gesamtmarktkapitalisierung sank um 6 Prozent.
Ein aktueller Bericht des Analyseunternehmens Santiment zeichnet jedoch ein differenziertes Bild: Während Bitcoin (BTC) klare Warnsignale aussendet, zeigen die fundamentalen Daten von Ethereum Anzeichen von Widerstandskraft.
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Kurz zusammengefasst:
- Bitcoin zeigt Warnzeichen: Mehr Coins werden an Börsen transferiert – ein mögliches Signal für bevorstehende Verkäufe.
- Ethereum (ETH) hingegen wirkt stabil: Große Anleger (Whales) kaufen zu, während die Netzwerknutzung neue Höchststände erreicht.
- Analysten warnen, dass der Boden des Marktes noch nicht erreicht ist – es fehlt noch die typische Angstphase unter Anlegern.
Schwache Signale bei Bitcoin
Bitcoin beendete die Woche mit einem Verlust von knapp 5 Prozent. Eine genauere Analyse der On-Chain-Daten – also direkt aus der Blockchain – zeigt mehrere Indikatoren, die auf weiteren Abwärtsdruck hindeuten könnten.
Ein zentrales Warnsignal ist die Zunahme von BTC-Beständen auf Börsen. In den letzten zwei Wochen wurden mehr als 17.700 Bitcoins auf Krypto-Börsen transferiert. Historisch gilt ein solcher Zustrom als bärisches Signal, da er darauf hinweisen kann, dass Investoren ihre Coins zum Verkauf vorbereiten.
Gleichzeitig gehen sowohl das Transaktionsvolumen als auch die Anzahl der täglich aktiven Adressen zurück – ein Hinweis auf nachlassende Aktivität im Netzwerk.
Laut Maksim von Santiment hat der Markt noch keine echte „Kapitulation“ erlebt – also eine Panikverkaufsphase, wie sie häufig den Tiefpunkt eines Marktzyklus markiert. Das allgemeine Stimmungsbild ist derzeit neutral.
Das bedeutet: Die übliche extreme Angst, die mit einem echten Boden einhergeht, ist bislang nicht erkennbar.
Laut Analyse könnte ein erneuter Test der Unterstützungszone bei etwa 74.000 US-Dollar nötig sein, um das Sentiment grundlegend zu verändern.
Fundamentale Stärke bei Ethereum
Im Gegensatz zu den Warnzeichen bei Bitcoin zeigt Ethereum (ETH) eine robuste Basis, trotz eines wöchentlichen Kursrückgangs von rund 9 Prozent. Große Investoren – sogenannte „Whales“ – sind seit Mitte November verstärkt in der Akkumulationsphase.
Daten belegen, dass Wallets mit 1.000 bis 1.000.000 ETH ihren Bestand erhöhen, während kleinere Investoren eher verkaufen.
Das deutet auf eine Verlagerung von kurzfristigem in langfristiges Kapital hin – was als bullisches Signal gilt.
Zudem verzeichnet das Ethereum-Netzwerk ein jährliches Hoch bei der Adress-Neuanlage: Jüngst wurden fast 200.000 neue Adressen pro Tag registriert.
Die Analyse von Santiment zeigt damit eine klare Divergenz im Markt: Während die Bitcoin-Daten auf ein mögliches weiteres Absinken hindeuten, signalisieren die Ethereum-Zahlen wachsendes Vertrauen bei großen, strategischen Investoren.
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