Alles deutet in eine Richtung: ein Bullenmarkt für Bitcoin

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Aktualisiert am 21. Juli 2025, 17:13

Der beliebte Analyst Capital Flows kann kaum glauben, dass viele weiterhin auf eine Rezession und einen Bärenmarkt setzen. Aus seiner Sicht deuten alle makroökonomischen Indikatoren klar in eine Richtung – doch kaum jemand will es wahrhaben: eine anhaltende Bullenmarktphase für Bitcoin (BTC) und Aktien.

Bitcoin im Bullenmodus – Daten sprechen für sich

Laut Capital Flows zeigen aktuelle Wirtschaftsdaten aus den USA eine robuste Konsumnachfrage. Dennoch äußern sich viele Beobachter weiterhin skeptisch gegenüber der Kaufkraft der Verbraucher.

„Wenn der Konsum wirklich so schwach ist – warum ist dann der Arbeitsmarkt so stabil, warum steigen die Ausgaben, und warum befinden sich Hypothekenausfälle auf einem Tiefstand?“, fragt er.

Die Kritik an den offiziellen Daten hält er für unbegründet:

„Wenn die Daten wirklich falsch wären – warum sind dann die langfristigen Zinsen so hoch? Alles zeigt in eine Richtung, aber niemand will es sehen.“

Gemeint ist eine starke Gesamtwirtschaft, die auch den Finanzmärkten Auftrieb verleiht – zu erkennen an den neuen Allzeithochs von Bitcoin und der Stärke der US-Aktienmärkte.

Wo lauern die Risiken für Bitcoin?

Trotz des Optimismus gibt es auch Risiken. Steigende Zinsen könnten die wirtschaftliche Dynamik mittelfristig bremsen. Höhere Renditen auf Staatsanleihen führen zu teureren Hypotheken, Konsumkrediten und Unternehmenskrediten – was auf lange Sicht die Ausgaben verringert.

Dennoch: In der vergangenen Woche stiegen die Konsumausgaben stärker als erwartet – von einer Abkühlung ist derzeit nichts zu sehen.

Auch eine steigende Inflation könnte den Bullenmarkt unter Druck setzen, da sie den Spielraum für Zinssenkungen der Notenbank einschränkt. Mitverantwortlich für die jüngste Inflationszunahme seien laut Analyst auch die Handelszölle unter Trump, die sich bereits bemerkbar machen.