Foto: alexgo.photography/Shutterstock
Bitcoin ist unruhig ins neue Jahr gestartet. Nach einer Phase starker Anstiege scheint der Markt seine Richtung zu verlieren. Verschiedene Indikatoren deuten darauf hin, dass Anleger mit einer möglicherweise schwereren Korrektur rechnen müssen.
Für viele Investoren ist dies ein logischer Moment, um die Risiken im Portfolio neu zu bewerten, insbesondere da mehrere Signale gleichzeitig auf Rot springen.
Technischer Trend dreht und wichtige Unterstützung bricht
Das erste Signal kommt von der sogenannten Ichimoku Cloud. Analyst Titan of Crypto sieht einen bearishen Kumo-Twist auf dem Wochenchart. Dieses Muster entsteht, wenn sich Trendlinien kreuzen und deutet oft auf einen Umschlag zu einer abwärts gerichteten Struktur hin.
In früheren Bitcoin-Zyklen ging ein solches Signal regelmäßig langanhaltenden Korrekturen voraus. Das bedeutet keinen direkten Crash, aber das breitere Trendbild verschlechtert sich.
Das zweite Signal ist, dass Bitcoin unter dem gleitenden Durchschnitt von 365 Tagen notiert. Dieses Niveau fungierte in früheren Bärenmärkten als harter Widerstand. Solange der Kurs darunter bleibt, sprechen Analysten von einem anfälligen Markt.
#Bitcoin Structural shift underway.
Historically, when the weekly Kumo turned bearish, #BTC entered a bear market phase.
That doesn’t imply an immediate drop. It simply means the overall market structure and trend dynamics have shifted.
This is context, not a prediction.
Based… pic.twitter.com/1CDevo5Nl1— Titan of Crypto (@Washigorira) January 18, 2026
Historische Muster und Verhalten großer Anleger
Das dritte Signal ergibt sich aus der Geschichte. Nach früheren Marktspitzen folgten damals Rückgänge von mehr als siebzig Prozent. Die aktuelle Korrektur bleibt weit darunter, was darauf hindeuten kann, dass der Zyklus noch nicht abgeschlossen ist und weiter fallen will.
Das vierte Signal stammt von Marktzyklus-Indikatoren. Diese Modelle zeigen, dass sich Bitcoin seit Ende 2025 im Bärenmarktgebiet befindet, aber noch nicht in einer extremen Phase. In früheren Zyklen folgte hierauf oft weitere Abschwächung.
Das fünfte und letzte Signal kommt von On-Chain-Daten. Große Anleger verschieben immer mehr Bitcoin auf Handelsplattformen. Solche Zuflüsse werden oft als Vorbereitung auf Verkäufe gesehen und vergrößern die Fragilität des Marktes.
Das steht in der kommenden Woche auf der Agenda
Während sich technische Signale verschlechtern, blickt der Markt diese Woche auch ausdrücklich auf externe Ereignisse, die den Kurs weiter beeinflussen können. Montag sind die amerikanischen Börsen wegen Martin Luther King Jr Day geschlossen. Dadurch kann die Marktreaktion auf Dienstag verschoben werden, während Krypto normal weiterhandelt.
Dienstag trifft China eine Zinsentscheidung und später in der Woche folgt Japan. Diese Entscheidungen können Einfluss auf die weltweite Liquidität haben. Später erscheinen wichtige amerikanische Inflationszahlen, darunter die PCE-Inflation, die richtungsweisend für die Zinspolitik der Federal Reserve ist. Außerdem startet das World Economic Forum in Davos und große Börsenunternehmen veröffentlichen ihre Quartalszahlen.
Mit fünf deutlichen Warnsignalen und einer vollen Makro-Agenda bleibt Bitcoin anfällig. Anleger tun gut daran, mit erhöhter Volatilität zu rechnen und in den kommenden Tagen vorsichtig zu bleiben.
Beliebt: Krypto-Bots handeln automatisch für dich
Dein Krypto-Portfolio wachsen lassen, ganz ohne aktives Trading? Immer mehr Nutzer setzen auf automatisierte Krypto-Bots. Mit den kostenlosen Bots von OKX kannst du automatisiert am Kryptomarkt handeln. Einige Strategien erzielten in den letzten Wochen Renditen von über 190 % mit Ethereum oder XRP.
Natürlich garantieren Bots keine Gewinne, sie können aber eine sinnvolle Ergänzung deiner Trading-Strategie sein.
Extra: Melde dich noch heute für ein kostenloses OKX-Konto an und erhalte 20 € gratis Bitcoin.