Gino Presti Gino Presti
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37 Millionen Euro Bitcoin nach 12 Jahren Inaktivität bewegt

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Foto: xlup/Shutterstock

Eine sogenannte Satoshi-Era-Wallet hat dieses Wochenende zum ersten Mal seit zwölf Jahren wieder Aktivität gezeigt. Laut Lookonchain verlagerte der Eigentümer am Sonntag mehr als 44 Millionen Dollar (37 Millionen Euro) an Bitcoin (BTC). Das Ereignis folgt auf eine Reihe ähnlicher Transfers von frühen Bitcoin-Adressen, die in den vergangenen Monaten plötzlich wieder zum Leben erwacht sind.

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Alte Bitcoins endlich verlagert

Aus Daten von Arkham Intelligence geht hervor, dass die Wallet etwa 400 Bitcoin an mehrere neue Adressen sendete. Die Transaktionen wurden größtenteils in Portionen von 15 Bitcoin ausgeführt, wodurch das gesamte Guthaben der alten Wallet geleert wurde. Der Ursprung der Coins liegt laut Lookonchain bei Minern, die die Token bereits vor etwa 15 Jahren erhielten.

Die Wallet stammt aus der sogenannten Satoshi-Era, der Anfangsperiode von Bitcoin zwischen 2009 und 2011, als Gründer Satoshi Nakamoto die Münze lancierte. Coins aus dieser Zeit werden selten verlagert und erhalten daher einen fast mythischen Status, sobald sie doch in Bewegung kommen.

Auffällig ist, dass der Eigentümer die Coins all die Zeit unberührt ließ. In diesem Zeitraum ist der Wert von Bitcoin um das 830-fache gestiegen: von etwa 135 Dollar vor zwölf Jahren auf über 111.000 Dollar heute. Es bleibt unbekannt, wer hinter der Wallet steht und warum die Entscheidung gerade jetzt getroffen wurde, die Guthaben zu verlagern.

Mehr Aktivität aus der Satoshi-Era

Die plötzliche Bewegung geschieht in letzter Zeit immer häufiger. Seit der Bitcoin-Kurs diesen Sommer neue Rekordniveaus erreichte, erwachen immer mehr Satoshi-Era-Wallets wieder zum Leben.

Im Juli verkaufte Galaxy Digital noch über 80.000 Bitcoin, damals 8 Milliarden Euro wert, im Namen des Nachlasses eines frühen Investors. Anfang dieses Monats tauschte ein anderer Großbesitzer einen Teil seiner Bitcoins gegen Ether, womit er fast 3,4 Milliarden Euro an Ethereum sammelte.

Auch wurden vergangenen Juli zwei Bitcoin-Adressen wieder wach mit einem Wert von 1,85 Milliarden Euro. Laut Blockchain-Analysten scheinen diese Bewegungen auf ursprüngliche Investoren hinzuweisen, die ihr früh erworbenes Vermögen nun restrukturieren oder zu Geld machen wollen.

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Unsicherheit bleibt bestehen

Trotz der Transparenz von Blockchain-Daten bleibt die genaue Motivation hinter solchen Transfers Spekulation. Möglicherweise geht es um Verkauf, Übertragung an Erben oder einfach die Sicherstellung von Mitteln in neueren Wallets. Was klar ist: Frühe Bitcoin-Besitzer profitieren derzeit von den enormen Kurssteigerungen, die seit den Anfangstagen der Münze realisiert wurden.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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