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Für alle, die nahe am Allzeithoch eingestiegen sind, fühlt es sich womöglich so an, als würde der Kurs bald auf null fallen.
Doch Bitcoin (BTC) hat in seiner Geschichte bereits weitaus schwierigere Phasen überstanden – und ist immer wieder, mal schneller, mal langsamer, stärker zurückgekehrt.
Aber wie erkennt man, wann der Boden in der Kursgrafik erreicht ist? Es gibt bestimmte Signale, die dabei helfen können, den Tiefpunkt einer Korrektur zu identifizieren.
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Kapitalflüsse bei Bitcoin-Fonds
Beginnen wir mit den börsennotierten Bitcoin-Fonds in den USA. Seit Januar 2024 können Anleger über die US-Börse ganz einfach in Bitcoin investieren. Auffällige Kapitalbewegungen in diesen Fonds stimmen häufig mit bedeutenden Hoch- oder Tiefpunkten im Kurs überein.
Historisch gesehen steht sogenannte Kapitulation oft in engem Zusammenhang mit Bodenbildungen im Bitcoin-Kurs – also Phasen, in denen viele Anleger aufgeben und verkaufen.
Dadurch trocknet das Angebot aus. Extreme Nettoabflüsse bei Bitcoin-ETFs sind eine moderne Form dieser Kapitulation und zeigen: Traditionelle Investoren steigen massenhaft aus.
Kursrückgänge enden häufig genau dann, wenn fast alle Verkäufer bereits verkauft haben. Dann hat der Markt wieder „Luft zum Atmen“.
Die Plattform Farside Investors veröffentlicht täglich aktuelle Daten zu den US-amerikanischen Bitcoin-Fonds.
Marktsentiment
Das zweite Signal ist die Stimmung am Markt. Tiefpunkte entstehen selten in Phasen des Optimismus – sondern meist dann, wenn die allgemeine Stimmung besonders negativ ist.
Bitcoin ist seit dem Hoch Anfang Oktober bereits um über 40 % gefallen. Die Angst vor weiteren Einbrüchen dominiert – genau diese Angst fördert wiederum die Kapitulation, die wir zuvor beschrieben haben.
Ein oft genutzter Indikator ist der Fear & Greed Index. Er misst, ob die Märkte eher von Angst oder Gier getrieben werden – unter anderem basierend auf Volatilität, Handelsvolumen und Social-Media-Stimmung.

Historisch gesehen traten Tiefpunkte in Korrekturen häufig genau dann auf, wenn der Index „Extreme Angst“ anzeigte. Oder, wie Investmentlegende Warren Buffett sagte:
„Sei ängstlich, wenn andere gierig sind – und gierig, wenn andere ängstlich sind.“
Allerdings gilt es, vorsichtig zu bleiben: Nur weil der Index „Extreme Angst“ anzeigt, heißt das nicht automatisch, dass der Boden erreicht ist. Auch in den Jahren 2018 und 2022 war das Marktsentiment über längere Zeiträume hinweg stark negativ.
Historische Daten
Zum Schluss lohnt sich ein Blick in die Vergangenheit. Die bekannte Aussage „Bitcoin-Zyklen wiederholen sich nicht, aber sie reimen sich“ trifft den Kern gut. Bisher bewegte sich Bitcoin in weitgehend vorhersehbaren Vierjahreszyklen mit vielen Parallelen.
In einer Analyse des bekannten Krypto-Analysten Benjamin Cowen ist erkennbar, dass die Höchststände früherer Bullenmärkte stets zu ähnlichen Zeitpunkten innerhalb dieser Zyklen lagen.
Der aktuelle Bärenmarkt läuft bereits seit einiger Zeit – und wenn sich die Geschichte erneut „reimt“, dürfte der Boden gegen Ende dieses Jahres erreicht werden.
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