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Die größte Kryptowährung Bitcoin scheint derzeit deutlich besser dazustehen als in den vergangenen Monaten. Aus technischer und fundamentaler Analyse geht hervor, dass es nun mehr Anzeichen für positive Entwicklungen der Münze gibt. Was können wir also in den kommenden Monaten von Bitcoin erwarten?
Ausbruch bestätigt, bullisches Momentum nimmt zu
Zunächst schauen wir uns die technischen Muster an. Wenn wir herauszoomen und die vergangenen Wochen betrachten, sehen wir ein klares Muster entstehen. Ein sogenanntes Ascending Triangle, bei dem die untere Linie immer näher an die Widerstandslinie herankommt.

Anfang dieser Woche durchbrach der Kurs bereits dieses Niveau, das bei rund 95.000 Dollar liegt. Anschließend führte die Münze, vollständig nach Lehrbuch, einen Retest dieses Niveaus durch. Um den Ausbruch vollständig zu validieren, muss der Kurs darüber bleiben und den weiteren Weg nach oben einschlagen. Sollte dies gelingen, werden die Niveaus von 100.000 Dollar und 107.000 Dollar die nächsten wichtigen Punkte sein.
Gleichzeitig zeigten die 20-Tage- und 50-Tage-Exponential Moving Average (EMA) ein positives Signal. Der Durchschnitt der kurzen Frist kreuzte den der langen Frist. Dies kann auf eine Umkehr des Momentums hindeuten. Das letzte Mal, als dies geschah, war im April 2025 und sorgte damals für einen deutlichen Anstieg in der Zeit danach.
Bitcoin versus Gold
Auf einer anderen Ebene sehen wir, dass sich das Verhältnis zwischen Gold und Bitcoin verändert. Die beiden haben historisch gesehen Perioden, in denen sie sich vergleichbar entwickeln, aber das scheint sich nun zu ändern. Alte Daten lehren uns, dass wenn die Korrelation abnimmt, dies eine Periode einleiten kann, in der die Kryptowährung besser abschneidet. Bitcoin stieg in dieser Periode durchschnittlich um 56 Prozent.
Nur einmal trat diese Erwartung nicht ein. Im Mai 2021 fanden mehrere Ereignisse statt, wodurch das Ergebnis anders ausfiel. So brach beispielsweise die Mining-Industrie in China zusammen und wurden Hebelpositionen zwangsweise aufgelöst.
Bitcoin-Wale sitzen auf ihren Händen
Eine dritte interessante Entwicklung ist das Verkaufsverhalten von Langzeithaltern. Auf der Datenplattform CryptoQuant ist zu sehen, dass Krypto-Holder von fünf Jahren oder länger weniger Bitcoins verkaufen. Anfang 2025 lag der 90-Tage-Durchschnitt noch bei 3.200 BTC, während dieser nun bei lediglich 1.000 Token liegt.
Diese Entwicklung scheint zu zeigen, dass Bitcoin-Wale weniger geneigt sind, ihre Bestände zu verkaufen, sondern vielmehr einen stärkeren Drang verspüren, sie länger zu halten. Die große Abnahme fällt zusammen mit dem größten Nettoabfluss von Bitcoins von Kryptobörsen seit November 2024. Auch hieraus wird deutlich, dass Händler und Investoren Bitcoin außerhalb der Handelsplattformen aufbewahren, vermutlich für die lange Frist.
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