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In dieser Woche laufen Optionen im Wert von über 2,2 Milliarden US-Dollar auf Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) aus. Es handelt sich um die erste große Verfallwoche des Jahres 2026. Viele Händler beobachten den Markt daher besonders aufmerksam, da sich beide Coins in der Nähe wichtiger Kursniveaus bewegen.
Optionen geben Tradern das Recht, einen Vermögenswert zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Rund um das Verfallsdatum steigt häufig die Spannung, da Positionen geschlossen oder in spätere Termine verschoben werden.
Bitcoin dominiert das Verfallsvolumen
Der Großteil des offenen Volumens entfällt auf Bitcoin. Etwa 1,87 Milliarden US-Dollar an BTC-Optionen laufen aus, während sich der Kurs bei rund 89.000 US-Dollar bewegt. Das liegt knapp über dem sogenannten Max-Pain-Level – dem Preis, bei dem die meisten Kontrakte wertlos verfallen.

Das Verhältnis zwischen Call- und Put-Optionen zeigt eine leichte Tendenz in Richtung steigender Kurse. Es sind deutlich mehr Kauf- als Verkaufsoptionen offen, was auf einen vorsichtigen Optimismus unter den Marktteilnehmern hindeutet.
Auch größere Blocktransaktionen deuten darauf hin, dass institutionelle Akteure weiterhin aktiv sind. Diese Positionen dienen oft der strategischen Absicherung, weniger der kurzfristigen Spekulation.
Ethereum folgt mit stabiler Position
Bei Ethereum laufen Optionen im Wert von etwa 396 Millionen US-Dollar aus. Der ETH-Kurs bewegt sich aktuell um die 3.000-US-Dollar-Marke, ebenfalls nahe dem Preisniveau, an dem die meisten Kontrakte gebündelt sind.

Das Verhältnis von Calls zu Puts ist hier weniger eindeutig als bei Bitcoin, deutet aber ebenfalls auf eine positive Markterwartung hin. Zudem verteilt sich das offene Interesse auf mehrere Laufzeiten.
Das spricht eher für eine Positionierung mit mittel- bis langfristigem Zeithorizont, anstatt reiner Spekulation rund um das aktuelle Verfallsdatum.
Wichtiger Test für die Marktstruktur
Optionenverfallstage führen häufig zu verstärkten Kursbewegungen, besonders wenn große Positionen betroffen sind. Trader schließen dann bestehende Positionen oder eröffnen neue Strukturen – was temporäre Volatilität auslösen kann.
Dieser erste große Optionsverfall im Jahr 2026 gilt als bedeutender Test. Er zeigt, wie stabil die aktuellen Kursniveaus wirklich sind – ohne die Unterstützung durch auslaufende Derivate.
In den kommenden Tagen wird sich zeigen, ob der Markt ruhig bleibt oder verstärkt reagiert. Das könnte einen ersten Hinweis darauf geben, wie sich das laufende Quartal weiterentwickeln wird.
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