Gino Presti Gino Presti
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„$120.000 war zu vorsichtig“: Bank prognostiziert Bitcoin-Verdopplung auf $200.000

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Warum der „Rote September“ für Bitcoin keine Rolle mehr spielt

Foto: Rokas Tenys/Shutterstock

Der Kurs von Bitcoin ist in den letzten Wochen stark gestiegen und laut Geoffrey Kendrick, Leiter der digitalen Vermögenswerte bei der Investmentbank Standard Chartered, ist das Ende noch lange nicht in Sicht. Mehr noch: Die frühere Prognose, dass Bitcoin im zweiten Quartal die $120.000-Marke erreichen würde, war laut der Bank zu konservativ.

Der Preis von Bitcoin hat inzwischen die $100.000-Grenze durchbrochen und scheint auf dem besten Weg zu einem neuen Höchststand. So abwegig erscheint die Vorhersage der Bank also nicht.

Bitcoin und Gold sind keine Zahlungsmittel, sondern „Überlebensgeld“
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Strategische Verschiebungen hinter dem Bitcoin-Anstieg

Kendrick prognostizierte zuvor, wie in den Bitcoin Nachrichten zu lesen war, dass Bitcoin im zweiten Quartal 2025 auf $120.000 steigen würde. Seiner Meinung nach würde dies hauptsächlich durch eine strategische Neuverteilung von Kapital und durch zunehmende Käufe großer Besitzer von Bitcoin verursacht werden. Mittlerweile sagt er, dass diese Faktoren immer noch zutreffen, aber dass etwas Wichtigeres im Spiel ist: Investitionsströme.

„Die dominante Erzählung hat sich erneut verändert. Zuerst gab es eine Korrelation mit risikoreichen Vermögenswerten wie Tech-Aktien, dann ging es um strategische Umverteilung. Jetzt dreht sich alles um Zuflüsse. Und die kommen von allen Seiten“, sagt Kendrick.

Zuflüsse in Bitcoinfonds nehmen weiter zu

Laut Standard Chartered ist der wichtigste Treiber hinter dem aktuellen Kursanstieg der Kapitalzufluss über Spot Bitcoin Exchange-Traded Funds (ETFs), also Börsenfonds, in den Vereinigten Staaten. In nur drei Wochen flossen $5,3 Milliarden in diese Fonds.

Wenn du die sogenannten „Basisstrategien“ von Investmentfonds, bei denen von der Preisdifferenz zwischen Spot- und Futuresmärkten profitiert wird, außer Betracht lässt, beläuft sich der Nettozufluss auf mehr als $4 Milliarden.

Nicht nur Privatanleger, sondern auch große Institutionen scheinen immer mehr Vertrauen in Bitcoin zu haben. So besitzt das Softwareunternehmen Strategy (MSTR) mittlerweile 555.450 BTC. Dies entspricht 2,6 Prozent des maximal verfügbaren Angebots von 21 Millionen. Die Pläne, weitere $84 Milliarden aufzubringen, könnten diesen Anteil auf über 6 Prozent ansteigen lassen.

Bitcoin-Kurs folgt plötzlich dem Kursverlauf des japanischen Yen
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Auch Regierungen melden sich zu Wort

Regierungen bewegen sich ebenfalls in Richtung Bitcoin. Große Investoren wie der Staatsinvestitionsfonds von Abu Dhabi, die Schweizerische Nationalbank und die Norges Bank (Norwegen) haben Positionen in Bitcoin oder in Aktien von Strategy eingenommen.

Der Staat New Hampshire hat als erster amerikanischer Staat ein Gesetz für eine strategische Bitcoinreserve verabschiedet. Das deutet darauf hin, dass auch politische Entscheidungsträger sich zunehmend auf eine Zukunft vorbereiten wollen, in der Bitcoin eine zentrale Rolle spielt. Laut Kendrick deutet dies auf eine strukturelle Verschiebung im Markt hin.

Darüber hinaus weisen Experten auf die sogenannten 13F-Berichte hin, die nächste Woche erwartet werden. Diese Dokumente, in denen amerikanische institutionelle Anleger ihre Investitionen offenlegen müssen, könnten durchaus weitere Namen enthüllen, die in Bitcoin oder in BTC-bezogene Aktien einsteigen.

Standard Chartered erwartet, dass Bitcoin in diesem Jahr noch auf $200.000 steigen kann. Ob das gelingt, bleibt abzuwarten, aber eines ist sicher: Der Kryptomarkt ist alles andere als langweilig.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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