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1 Billion € Gewinn für Bitcoin-Investoren, doch niemand verkauft – warum?

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Bitcoin Nachri…
„Buy the Dip“? Analysten warnen vor Kurseinbruch

Foto: Arsenii Palivoda/Shutterstock

Bitcoin hat gestern einen neuen Meilenstein erreicht – nicht in Form eines Allzeithochs, wohl aber mit dem höchsten jemals verzeichneten Schlusskurs. Trotz dieses positiven Momentums bleiben viele Investoren passiv: Sie verkaufen ihre Bestände nicht, obwohl die nicht realisierten Gewinne derzeit rund 1,2 Billionen US-Dollar (etwa 1 Billion Euro) betragen. Das zeigen aktuelle Daten von Glassnode.

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Bitcoin-Investoren halten ihre Positionen

Laut Blockchain-Analysten liegt der durchschnittliche Buchgewinn der Bitcoin-Halter bei etwa 125 %. Dennoch wird kaum verkauft. Warum?

Eine mögliche Erklärung: Viele Anleger warten auf ein neues Allzeithoch. Am 7. Juli lag der BTC-Kurs bei etwa 108.748 US-Dollar (92.733 €) – nur 2,7 % unter dem bisherigen Rekord vom 22. Mai 2025.

Glassnode sieht das derzeitige Kursniveau als nicht attraktiv genug für Gewinnmitnahmen. Viele Investoren – auch prominente Namen – scheinen unverändert fest an den langfristigen Erfolg von Bitcoin zu glauben.

Der BTC-Kurs der vergangenen 90 Tage

Kurz- vs. Langfristige Halter

Kurzfristige Anleger (Haltedauer unter 155 Tagen) haben im Schnitt bei 98.300 $ investiert. Angesichts der aktuellen Marktlage bleibt deren Verkaufsdruck gering – zumal der BTC-Kurs in den letzten Monaten stark schwankte, jedoch insgesamt eine stabile Entwicklung zeigte.

Glassnode erwartet, dass erst bei größeren Preisbewegungen (nach oben oder unten) wieder mehr Coins verkauft werden.

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Kritik und unterschiedliche Einschätzungen

Nicht alle Experten sind optimistisch: Charles Edwards von Capriole Investments sieht den Durchbruch der 100.000 $-Marke als kritische Hürde. Einige Langfristinvestoren würden nun verkaufen – insbesondere seit der Einführung der BTC-ETFs im Januar 2024. Diese ETFs haben laut Edwards zu punktuellen, aber großen Verkaufsvolumen geführt, was das Kurswachstum hemmen könnte.

Zusätzlich sorgt eine geplante technische Aktualisierung der Bitcoin-Blockchain für Spannungen in der Community. Kritiker wie Entwickler Dennis Porter sehen Bitcoin gar auf dem Weg zur „Shitcoin“.

HODL bleibt der Trend

Trotz Kritik zeigt die Analyse von Glassnode: Langfristiges Halten („HODLing“) dominiert weiterhin den Markt. Der Anteil der langfristig gehaltenen BTC ist auf einem Rekordhoch – ein klares Zeichen für Vertrauen in die zukünftige Entwicklung von Bitcoin. Eine massive Verkaufswelle ist kurzfristig nicht in Sicht.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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