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Bitcoin: Nur noch 59% im Gewinn – droht ein neuer Tiefpunkt?

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Bitcoin: Nur noch 59% im Gewinn – droht ein neuer Tiefpunkt?

Foto: Artit Wongpradu/Shutterstock

Der Bitcoin (BTC)-Markt sendet derzeit ein auffälliges Signal: Nur noch rund 59 Prozent des gesamten Angebots befinden sich im Gewinn. Diese On-Chain-Kennzahl liegt damit deutlich unter dem historischen Durchschnitt – und nähert sich einem Bereich, der in der Vergangenheit oft mit Bärenmarkt-Tiefs zusammenfiel.

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Bitcoin „Supply in Profit“ fällt deutlich unter Durchschnitt

Die Kennzahl Supply in Profit zeigt, welcher Anteil aller im Umlauf befindlichen Bitcoins aktuell über ihrem Kaufpreis liegt. Laut Daten von CryptoQuant ist dieser Anteil auf etwa 59 Prozent gefallen. Historisch liegt der Durchschnitt näher bei rund 75 Prozent.

Das bedeutet: Fast jeder zweite Bitcoin wird derzeit mit Verlust gehalten. Die deutsche Analystin MissCrypto ordnet ein:

„Fast jeder zweite Bitcoin wird momentan mit Verlust gehalten […] ein Wert, den wir historisch fast nur in den Tiefen eines Bärenmarktes sehen.“

Warum Verluste ein wichtiger Indikator sind

Auf den ersten Blick wirkt es negativ, wenn viele Anleger im Minus sind. Doch genau diese Situation kann eine wichtige Rolle im Marktzyklus spielen. Wenn große Teile des Marktes Verluste tragen, nimmt der Verkaufsdruck häufig ab.

Gleichzeitig fehlt es in solchen Phasen oft an ausreichendem Kapital im Gewinn, das neue Aufwärtsbewegungen antreiben könnte.

Analyst Darkfost erklärt: „Der Markt braucht tatsächlich Anleger im Gewinn, um ein nachhaltiges positives Momentum aufrechtzuerhalten.“

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50-Prozent-Marke als historischer Wendepunkt

Besonders im Fokus steht die Schwelle von 50 Prozent. In früheren Marktzyklen markierte dieser Bereich häufig den Tiefpunkt von Bärenmärkten.

Auch darauf verweist MissCrypto: „Die 50% Marke […] hat in der Vergangenheit sehr oft den absoluten Tiefpunkt markiert.“

Für Anleger ergibt sich daraus eine klare Interpretation: Historisch betrachtet waren solche Phasen eher von Akkumulation als von Verkäufen geprägt. Oder anders gesagt: Zeiten, in denen viele im Minus sind, könnten langfristig Chancen bieten.

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Über den Autor:
Jan-Eric Stehr

Jan-Eric Stehr ist seit August 2023 Chief Editor bei Crypto Insiders. Davor übersetzte und lokalisierte er die Website ins Deutsche. Mit seinem Ingenieursabschluss (B.Sc.) in Prozessmanagement/Maschinenbau und beruflicher Erfahrung im Consulting, unterstützt er Unternehmen beim Einstieg in den deutschen Markt. Seine Leidenschaft für Kryptowährungen fand er 2020, als er in sie investierte, und durch seine freiberufliche Tätigkeit vertiefte er sich weiter in dieses Thema.

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